„Der Weidener Jazzherbst ist der lang ersehnte Neustart nach einer unvermeidlichen Zwangspause“, freut sich 1. Vorsitzender Reinhold Roth. Jetzt, wo es endlich wieder losgehe, wolle man im Bistrot Paris mit einem abwechslungsreichen Programm wieder in gewohnter Weise internationale Spitzenmusiker und Musikfreunde zusammenbringen. „Bei unserem letzten Konzert im Juni hat man nach über einem Jahr Pause gespürt, wie groß die Sehnsucht nach Live-Konzerten ist“, sagt Roth. Der Vorsitzende verspricht den Konzertbesuchern einerseits neue Hörerlebnisse, andererseits habe man aber auch auf Bewährtes im Programm gesetzt. Angesichts der Corona-Pandemie werde man auch „penibel genau“ darauf achten, dass die höchstmögliche Sicherheit gewährleistet sei – unter anderem durch die „3-G-Regel“, um an den Konzerten teilzunehmen. Auch die Planungen für das Jahr 2022 laufen bereits, die ersten Künstler sind für Auftritte bereits gebucht.
Für die Mitglieder des Jazz-Zirkels gibt es übrigens eine ganz besondere Überraschung: Diese haben als Dankeschön für die Treue zum Verein freien Eintritt zum Konzert mit der Band des Saxophonisten und Komponisten Stephan-Max Wirth am 24. September (20 Uhr) zur Eröffnung des Jazz-Herbstes. Die Stephan-Max Wirth Experience spielt seit 25 Jahren atemberaubende Musik intuitiv gefühlt und direkt umgesetzt. Wirths Eigenkompositionen greifen auf ein halbes Jahrhundert Jazzgeschichte zurück und gelten als durchaus explosives Gemisch aus tiefgründigem Jazz und unwiderstehlichen Grooves. Die zuletzt erschienene CD-Box aus Live- Mitschnitten von Konzerten der letzten zehn Jahre wurde mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet.
„Great American Songbook“
Zur Session unter der Leitung von Thomas Stock wird am 9. Oktober um 20 Uhr eingeladen. Profis und Amateure spielen Themen aus dem „Great American Songbook“ in spontan formierten Bands mit viel Freiräumen für Improvisationen und Solos. Das Instrumentarium des Jazz-Zirkels steht mit Schlagzeug, Klavier und Soundanlage bereit für spielfreudige Musiker.
Ein ganz besonderes Konzert steht am 30. Oktober um 20 Uhr auf dem Programm: Erwartet wird die „Markus Stockhausen Group“: Als Sohn des vor allem den „klassischen“ Musikfreunden bekannten Komponisten Karlheinz Stockhausen ist der Trompeter Markus Stockhausen ein echter Grenzgänger zwischen der modernen E-Musik und dem zeitgenössischem Jazz - zwei Musikformen mit oft fließenden Übergängen. Alle Akteure benutzen dabei auch elektronische Erweiterungen ihrer Instrumente. Bekannte werden am 12. November um 20 Uhr erwartet – nämlich das „Jean-Philippe Bordier Quartett“ mit der seltenen und spannenden Besetzung Gitarre, Orgel, Vibraphon und Schlagzeug. Seine Eigenkompositionen, die sich stilistisch aus der Tradition eines Wes Montgomery, George Benson und Rare-Grooves speisen, sorgen für einen frischen Mix aus Swing, Funk und Latin.
„Philipp Stauber Quintett“ im November
Den Schlussakkord des Herbstprogramms 2021 setzt das „Philipp Stauber Quintett“ am 27. November um 20 Uhr. Die fünf Musiker aus der Münchener Jazzszene begeisterten vor fünf Jahren bereits mit Virtuosität und Spielfreude in bester Jazztradition das zahlreich erschienene Publikum. Der gebürtige Vilsecker Philipp Stauber, der noch bei den Jazzgitarre-Legenden Joe Pass und Howard Roberts Unterricht hatte, gehört schon lange zu den wichtigsten Jazzgitarristen in deutschen Landen.
Service Weidener Jazzherbst
Alle Konzerte finden im Bistrot Paris (Sebastianstraße 2) statt
Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr
Tickets unter www.nt-ticket.de
Weitere Informationen unter www.jazz-zirkel-weiden.de
















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.