Weiden in der Oberpfalz
02.11.2020 - 11:24 Uhr

Weidenerin macht an roter Ampel lange alles richtig, aber nicht lange genug

Die Idee der Autofahrerin in Weiden war tatsächlich gut. Zunächst. Durch einen Fauxpas führte sie aber zu rund 10.000 Euro Schaden.

Zweimal richtig reagiert und einmal das Schalten vergessen führten am Ende doch zum Unfall. Symbolbild: Friso Gentsch/dpa
Zweimal richtig reagiert und einmal das Schalten vergessen führten am Ende doch zum Unfall.

Eine 53-jährige Weidenerin furh am Sonntag gegen 15.10 Uhr mit ihrem Auto in der Weigelstraße auf die Kreuzung mit der Dr.-Pfleger-Straße zu. Da die Ampel kurz bevor die Dame dort war auf Orangelicht wechselte, bremste die Frau ab, um nicht bei Orange- oder gar Rotlicht über die Kreuzung zu fahren. "Gut gemacht", schreibt die Polizei in ihrem Bericht.

Da sie aber ein klein wenig zu weit über die Ampel geraten war, setzte sie ihr Fahrzeug leicht zurück, bis sie hinter der Haltelinie war. "Nochmal gut gemacht" , lobt die Polizei.

Leider aber vergaß die Dame aber, vom Rückwärtsgang wieder in einen Vorwärtsgang zu schalten. "Nicht gut gemacht", bedauert die Polizei. Denn das führte beim Grünlicht zum Problem.

Als die Ampel wieder freie Fahrt signalisierte, gab die Dame Gas und fuhr schwungvoll rückwärts und schnurstraks gegen den hinter ihr wartenden Pkw einer 31-jährigen Weidenerin. Durch den Aufprall entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Die 31-Jährige wurde zudem leicht verletzt. "Eine gute Idee wird durch einen kleinen Fauxpas folgenreich", resümiert die Polizei.

OnetzPlus
Amberg05.10.2020
 
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