17.09.2018 - 17:57 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Wittgarten-Durchstich: Es geht voran

Die Arbeiten an der Unterführung zwischen Witt-Garten und Witt-Platz gehen planungsgemäß voran. Die finanzielle Förderung sei "optimal", die Fertigstellung der "Maßnahme Wittgartendurchstich" für die zweite Jahreshälfte 2019 anvisiert.

Noch kein Durchkommen. Nächstes Jahr sollen die Arbeiten am Wittgarten-Durchstich abgeschlossen werden und eine Durchfahrt zwischen dem Stadtteil Stockerhut und dem Witt-Platz ermöglichen.
von Wolfgang Fuchs Kontakt Profil

Zwischen Witt-Garten im Stadtteil Stockerhut und Witt-Platz am Beginn der Max-Reger-Straße entsteht eine Bahngleis-Unterführung für Fußgänger und Radfahrer (wir berichteten). Das "monolithische Rahmenbauwerk" wurde bereits an Ostern in das Gleisbett eingeschoben, sämtliche Gleisarbeiten wurden - unter anderem zwei neue Weichen, neuer Gleisschotter, neue Bahnschwellen, Änderung der Gleissohllage - durchgeführt. Seitdem scheinen die Arbeiten still zu stehen. Was ist los? Gibt es Komplikationen?

"Nein", sagt Alois Kopp von der Pressestelle der Stadt. "Der Neubau der Eisenbahnüberführung und der Fußgänger- und Radwegeunterführung Wittgarten-Durchstich befindet sich mitten in der Realisierungsphase." Das Projekt werde durch das Kommunalinvestitionsprogramm KIP, den Städtebau und den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern (FAG) "optimal gefördert". Voraussichtlich Ende September 2018 solle mit den Arbeiten zur Altlastenbeseitigung, anschließend mit den Arbeiten an den Rampen Ost und West begonnen werden. Für die Gesamtfertigstellung sei die zweite Jahreshälfte 2019 "anvisiert".

Vordergründig mag es beim Wittgarten-Durchstich nach Stillstand aussehen. Dieser Eindruck sei jedoch trügerisch, weil in den vergangenen Monaten die Arbeiten eher im Hintergrund stattfänden: Dabei handelt es sich etwa um Baunebenleistungen, Entwurfs- und Ausführungsplanungen, Gutachten, Vermessungen und Planungen zur Leit- und Sicherungstechnik. Die ausgebauten Bahnschwellen und der nach Altlasten überprüfte Aushub sei fachgerecht entsorgt worden.

Ende Juli sei "in einer kurzen nächtlichen Sperrpause" die Gleisbeleuchtung für den Rangierbetrieb erstellt und somit der Gleisbau abgeschlossen worden.

Aktuell befänden sich an der Westseite der Durchfahrt noch "Altlasten aus der früheren Grundstücksnutzung", der Kokereigaserzeugung. Diese Altlasten habe die "R&H Umwelt" bereits untersucht, und deren Beseitigung sei in Abstimmung mit dem Umweltamt schon ausgeschrieben und vergeben worden. Die Dragomir Stadtplanung, Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs, übernehme die Herstellung der Rampen West und Ost. Momentan sei das Wasserrechtsverfahren für den anliegenden Zwackbach am Laufen. Die Arbeiten gehen also voran.

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