Im Manteler Wald tappten zwei Wölfe in eine Fotofalle. Das berichtete Hans Trottmann von der Unteren Jagdbehörde in der Gaststätte Durber. „Wölfe sind sehr scheu und stellen keine Gefahr für Menschen dar", so Trottmann. In der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Frauenricht, die noch vor der Ausgangsbeschränkung abgehalten wurde, wurde Georg Prölß aus Halmersricht zum Datenschutzbevollmächtigten ernannt.
Vorstand Matthias Gollwitzer betonte, dass es im Berichtszeitraum keinerlei Schwarzwildschäden im Revier gegeben habe und dass der Rehwildabschuss von 20 Rehen pro Jahr erfüllt worden sei. Viele der Tiere seien allerdings im Straßenverkehr verendet. Reinhold Gailer vom Amt für öffentliche Ordnung berichtete über die afrikanische Schweinepest, die durch LKWs und Reisende übertragen werde. Außerdem erklärte er, dass die Abschussprämie auf Schwarzwild durch die Staatsregierung erhöht worden sei.
Nachtsichtvorsatzgeräte stünden den Jägern zur Verfügung, seien aber genehmigungspflichtig. Tierärztin Constanze Erl-Höning informierte zum Coronavirus. Jäger Dieter Kneidl appellierte an die Landwirte, noch vor der Mahd die Jäger zu verständigen. Die würden dann die Flächen nach Rehkitzen absuchen.
Ein Problem bereite den Jagdgenossen vor allem die Nähe zur Stadt mit seinen Freizeitsportlern, Reitern und freilaufenden Hunden. Im Großen und Ganzen sei das Berichtsjahr gut verlaufen.













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