13.10.2019 - 11:55 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Wundforum zeigt neue Behandlungsformen

"Zu viel Wasser im Bein" ist das Thema des 5. Nordoberpfälzer Wundforums der Kliniken Nordoberpfalz. Die Referenten beschäftigen sich dabei mit Lymphödemen, Ödemen und Wundheilung.

Chefarzt Dr. Eberhard Müller (von links), Beate Renger, Christine Bertram, Dr. Konstantin Kirchmayr und Jörg Rothballer sprechen beim 5. Nordoberpfälzer Wundforum.
von Helmut KunzProfil

Unter Leitung von Dr. Eberhard Müller, Chefarzt der Gefäßchirurgischen Abteilung am Weidener Klinikum, trafen sich am Samstag zur Fachausstellung in der Ostbayerischen Technischen Hochschule regionale und überregionale Industrieaussteller sowie Mediziner und medizinisches Personal.

Dr. Kerstin Pelk, Oberärztin der Medizinischen Klinik Selb und Fachärztin für Innere Medizin, referierte im Hörsaal über anatomische Grundlagen der Lymphologie mit Fallbeispielen aus ihrer täglichen Arbeit. Während der Mittagspause fanden Workshops statt. Gefäßassistentin und Wundexpertin Lydia Goetz befasste sich mit der tropfenden Wunde und Krankenschwester und Wundmanagerin Reka Csoboth mit der intermittierenden pneumatischen Kompression.

Zuvor hatte Physiotherapeut Daniel Sand aus Windischeschenbach über Lymphdrainage, Kompression, Bewegung und die Bestandteile der komplexen physikalischen Entstauungstherapie gesprochen und Dr. Thomas Eberlein Methoden, Effekte und die Praxis bei Kompressionen erläutert. Später stellte der Dermatologe, Venerologe, Allergologe und Fachexperte für die Zertifizierung von QM-Systemen noch stauungsbedingte Schäden auf der Haut vor. Der Nachmittag war geprägt von neuen Möglichkeiten der Wundbehandlung des Lymphsystems. Referentin: Thiha Aung (Plastische Chirurgie am Caritas Krankenhaus St. Josef). Zum Abschluss ließ Dr. Konstantin Kirchmayr (Internist, Angiologe und Phlebologe aus Amberg) wissen, warum Wunden an einem ödematösen Bein nicht abheilten.

Zur musikalischen Einstimmung des Wundforums sang das Ensemble „ChorDiSono“.

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