Weiden in der Oberpfalz
15.01.2026 - 15:17 Uhr

Zeit für Ihre Fragen! Podiumsdiskussion mit Weidener OB-Kandidaten

Oberpfalz-Medien lädt am 3. Februar zur großen Podiumsdiskussion vor der Oberbürgermeister-Wahl. Was brennt Ihnen unter den Nägeln? Unsere Leser haben die Möglichkeit, für den Abend ihre Fragen einzureichen. Alle Infos dazu gibt's hier.

Am 3. Februar werden bis zu sieben Oberbürgermeister-Kandidaten bei Oberpfalz-Medien Rede und Antwort stehen. Das Bild zeigt die Podiumsdiskussion des Jahres 2020 – damals mit fünf Kandidaten. Archivbild: Gabi Schönberger
Am 3. Februar werden bis zu sieben Oberbürgermeister-Kandidaten bei Oberpfalz-Medien Rede und Antwort stehen. Das Bild zeigt die Podiumsdiskussion des Jahres 2020 – damals mit fünf Kandidaten.

Der 8. März, der Tag der Kommunalwahl, rückt näher. Und mit ihm die Entscheidung darüber, wer künftig Weidens Oberbürgermeister ist. Wahrscheinlich acht Kandidaten und Kandidatinnen stellen sich zur Wahl – ein Rekord in der Stadt.

Offene Fragen und große Herausforderungen liegen in jedem Fall vor dem künftigen Oberbürgermeister. Wer sie meistern soll, das entscheiden die Weidenerinnen und Weidener am Wahltag. Sich eine Meinung zu bilden, wer die beste Anwärterin oder der beste Anwärter ist: gar nicht so einfach. Zumal bei so vielen Bewerbern.

Deshalb lädt Oberpfalz-Medien am Dienstag, 3. Februar, um 19 Uhr zur großen Podiumsdiskussion vor der Kommunalwahl ein. Schauplatz ist der Medienraum im Verlagsgebäude von Oberpfalz-Medien (Weigelstraße 16, Weiden).

Auf der Bühne stellen sich die Kandidaten den drängendsten Fragen, präsentieren ihre Zukunftsideen für Weiden und debattieren, so dass Sie sich ein gutes Bild von ihren Positionen machen können. Zu den Themenschwerpunkten wird zählen: Wie kann Weiden aus dem tiefen finanziellen Tal klettern, ohne zur "toten Stadt" zu werden? Was soll sich in der Innenstadt ändern? Welche Schulen müssen nun saniert werden? Wo soll bezahlbarer Wohnraum herkommen? Zudem dürfen die Kandidaten erklären, was sie für Jugendliche umsetzen möchten und wie sie neue Unternehmen nach Weiden locken wollen.

Wenn Sie selbst Fragen an unsere Kandidaten haben und ein Thema in die Diskussionsrunde werfen möchten: Schreiben Sie uns gerne! Wir reichen zuvor ausgewählte Fragen dann während der Veranstaltung an die Kandidaten weiter. Was brennt Ihnen unter den Nägeln? Schreiben Sie uns an redws[at]oberpfalzmedien[dot]de mit dem Betreff "Podiumsdiskussion". Oder reichen Sie Ihre Frage per Instagram als Direktnachricht ein an @onetz.de

An der Diskussion teilnehmen werden: Amtsinhaber Jens Meyer (SPD), Benjamin Zeitler (CSU), Jürgen Meyer (Bürgerliste), Laura Weber (Grüne), Florian Vogel (FDP), Robyn Arnold (Linke) und Ali Zant (LSBW). Zant ist für die neue Gruppierung noch auf Unterstützer-Unterschriften angewiesen.

Als Moderatoren führen die Weidener Redakteure Florian Bindl und Claudia Moser durch den Abend. Die Tickets für die Veranstaltung sind aktuell ausverkauft. Der komplette Eintritt geht an den Verein "Das Magische Projekt" in Weiden. Zudem ist geplant, die Podiumsdiskussion kostenlos auf www.onetz.de zu streamen. Wir freuen uns auf Sie!

Hinweis: Der Kandidat der AfD, Ferdinand Adam, wird nach einer Entscheidung des AfD-Kreisverbandes nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Das teilte er Oberpfalz-Medien mit. In einer früheren Version des Artikels war Adam noch als Teilnehmer genannt. Zudem war zunächst geplant, den Erlös des Abends an "Weiden ist bunt" zu spenden. Der Verein teilte Oberpfalz-Medien mit, dass er die Spende nicht annehmen könne. Stattdessen geht der Betrag an "Das Magische Projekt". Der Weidener Verein setzt sich für Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen ein.

Kommentare

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Otto Steger

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit nunmehr fast sechs Jahren wird die Kommunalpolitik samt ihrer handelnden Personen vom Neuen Tag so konsequent ignoriert, dass man annehmen könnte, sie existiere nur als urbaner Mythos. Und nun, ganz plötzlich, entdeckt die Lokalredaktion ihre Liebe zur Demokratie, allerdings nur gegen Eintrittsgeld.

Welch entzückende Idee! Erst jahrelang Funkstille, dann Pay-per-View für Wahlinformationen. Man fragt sich unwillkürlich, ob demnächst auch das Wetter nur noch im Abo erhältlich ist, mit Aufpreis für Sonnenschein.

Es wird wohl Zeit, das eigene Abonnement dorthin zu befördern, wo es hingehört: in die Ablage „historische Fehlentscheidungen“. Wenn politische Grundversorgung zur kostenpflichtigen Attraktion wird, ist der Jahrmarkt nicht mehr weit.

Und falls mir nach oberflächlicher Unterhaltung ist: Dafür gibt es Friseursalons. Eine Bunte bekomme ich dort gratis – ganz ohne teures Abo und mit deutlich ehrlicherem Anspruch
Mit freundlichen Grüßen
Roland K. Steger

09.01.2026
Martin Maier

Guten Tag Herr Steger,
woher kommt ihre Annahme, dass wir die Kommunalpolitik ignorieren? Unter anderem berichten wir regelmäßig aus allen Kreis-, Stadt- und Gemeinderäten in unserem Verbreitungsgebiet. Dass wir für solche Artikel Geld verlangen, sollte verständlich und nachvollziehbar sein. Schließlich soll jeder für seine Arbeit bezahlt werden. 
Zur OB-Podiumsdiskussion: Wie im Artikel zu lesen ist, wird der komplette Eintritt gespendet. Leider haben wir nur begrenzt Sitzplätze. Wir haben auch diskutiert, mit einer kostenlosen Anmeldung zu arbeiten. Aber unsere Erfahrungen bei solchen „kostenlosen“ Veranstaltungen mit begrenzten Plätzen zeigen, dass sich auch zig Leute anmelden, die dann überhaupt nicht kommen, und Plätze leer bleiben. Das wollen wir verhindern, und daher verlangen wir nun Eintritt. 

Viele Grüße
Martin Maier, Reporterchef Nord 

12.01.2026
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