Weiden in der Oberpfalz
03.12.2020 - 11:37 Uhr

Zufahrt zur Weidener Ostmark-Kaserne wird in Kasernenstraße verlegt

In der Weidener Ostmark-Kaserne gibt es keinen Stillstand: Die Infrastruktur verbessert sich stetig, es gibt eine neue Tankstelle und das SAN-Versorgungszentrum ist fast fertig. Und es stehen noch viele Projekte an.

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (Mitte) wird vom Kommandanten, Oberstleutnant Sven Zickmantel (rechts), und Stephan Gollwitzer begrüßt. Bild: uz
Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (Mitte) wird vom Kommandanten, Oberstleutnant Sven Zickmantel (rechts), und Stephan Gollwitzer begrüßt.

Seit seinem letzten Besuch in der Ostmark-Kaserne hat sich einiges getan. Am Donnerstag verschaffte sich Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (CSU) erneut ein Bild vor Ort. Die Infrastruktur unterliege einem ständigen Wandel und Fortschritt, berichtete Kommandeur, Oberstleutnant Sven Zickmantel. „Im positiven Sinne.“ Die Kaserne verfüge wieder über eine Tankstelle, die Halle für den Drohnenzug sei fertiggestellt und auch das neue SAN-Versorgungszentrum stehe kurz vor der Fertigstellung.

Aktuell würden die Kanalisation in der gesamten Liegenschaft saniert und die Unterkünfte mit Außendämmung und neuen Fenstern versehen. Auch die Erneuerung des Kasernenzauns sei so gut wie abgeschlossen. In den folgenden Jahren stünden Projekte an, wie die Erweiterung der Instandsetzungshalle um zwei Arbeitsplätze sowie die Sanierung der Unterkunftsgebäude. Einige alte Gebäude würden abgerissen, die Verlegung der Zufahrt zur Kaserne über die Kasernenstraße, einhergehend mit einem Wachgebäude, realisiert. Außerdem entstehe ein neues Lehrsaalgebäude.

„Im Bereich der Ausbildung und Übung war und ist das Bataillon ständig in Bewegung.“ Die Artilleristen hätten sich an internationalen Übungen in Österreich, in der einsatzgleichen Verpflichtung in Litauen und erfolgreich am Testschießen mit GPS-gesteuerten Raketen in Schweden beteiligt. Schießübungen mit der Panzerhaubitze 2000 und dem Raketenwerfer MARS hätten in Grafenwöhr stattgefunden.

Im letzten Quartal seien acht ungarische Soldaten zu Geschützführern an der Panzerhaubitze ausgebildet worden. Die Ausbildung werde 2021 fortgesetzt. In der Amtshilfe zur Bewältigung der Coronapandemie hätten Soldaten des Bataillons die Stadt Weiden und das Klinikum unterstützt. Soldaten seien auch zur Unterstützung von Pflegeeinrichtungen in Bad Rodach und Coburg abgestellt worden. Aktuell seien knapp 30 Soldaten bei den Gesundheitsämtern in Neustadt, Tirschenreuth und Chemnitz zur Hilfeleistung eingesetzt.

Diese Amtshilfeleistungen würden über den Jahreswechsel andauern. Bis 16. Dezember würden Soldaten und Fahrzeuge aus Litauen zurückerwartet, die dort seit Anfang Oktober das Panzerbataillon 104 aus Pfreimd unterstützten. „Das Jahr 2021 ist geplant und wird nicht weniger fordernd.“ Auf dem Programm stünden Übungsbeteiligungen in Grafenwöhr, Wildflecken und Ungarn.

Weiden in der Oberpfalz06.10.2020
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