Wirtshausmusik in bester Tradition erlebten am Freitag die Besucher des Zoiglabends des Neisteder Zoiglmusi-Fanclubs aus Weiden im Pfarrheim St. Markus. Vier Jahre nach der Gründung wagte sich der Club erstmals an die Öffentlichkeit und hatte gleich ein großes Fass aufgemacht. Der Appetit der Fans auf Wurstplatten, Bauernseifzer, Zoiglbier und handgemachte Volksmusik war riesig.
Der Fanclub rekrutierte sich aus Mitgliedern des Weidener „Ursprung Buam“-Fanclubs, der zwar immer noch besteht, aber längst nicht mehr so aktiv ist wie früher. Vorsitzender Markus Roth machte deutlich, dass die Distanz zu den drei Musikern im Zillertal doch zu groß war. Neustadt liege ungleich näher. Und Zoiglmusik entspreche ja ebenfalls dem Geschmack seiner Clubmitglieder.
Quetschn-Spieler Franz Harrer, Gitarrist Reinhold Dobner und Kontrabassist Manfred Schröter führten auch in Neubesetzung mit viel Witz und Spiellust durchs kurzweilige Programm. Ihre Musik war ehrlich und bodenständig. „Echte boarische Wirtshauskultur“, wie Fanclub-Chef Roth betonte. Als "Markus vom Hammerweg" hatte er das Trio vor vier Jahren kennen und schätzen gelernt, als es in seinem Tonstudio Aufnahmen machte.













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