Zahlen aus der Jahresrechnung 2018 präsentierte beim ersten Punkt der Gemeinderatsitzung VG-Geschäftsleiter Matthias Jeitner. Bei den insgesamt 38 034 Euro überplanmäßigen Ausgaben entfallen 4 458 Euro auf den Anteil der Gemeinde für Baunebenkosten bei der Renovierung der Pfarrkirche, sowie 29 732 in den Straßenunterhalt. Im Zuge der Arbeiten für den Breitbandausbau nutzte die Gemeinde die Möglichkeit, Bordsteinrinnen zu erneuern, das bei der Aufstellung des Haushaltsplans noch nicht bekannt war. Außerplanmäßige Ausgaben von 2 571 liegen mit 1 832 Euro überwiegend in den Baunebenkosten beim Breitbandausbau.
Größere Reparatur
In der Jahresrechnung schließt der Verwaltungshaushalt mit 725 536 in den Ausgaben und Einnahmen ab. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt beträgt 107 591 Euro, der mit Einnahmen/Ausgaben von 339 691 Euro schließt. Der Fehlbetrag von 79 291 wurde aus den allgemeinen Rücklagen entnommen. Zum Jahresende 2018 ist die Gemeinde schuldenfrei. Zu den Rücklagen von 722 080 Euro bemerkte der Bürgermeister, dass nach seiner Meinung allerdings noch Rechnungen über 350 000 Euro zu erwarten seien.
Eine größere Reparatur ist beim Fendt-Geräteträger, der vom Bauhof genutzt wird, fällig. Sebastian Betz war der Meinung, dass sich eine solche für dieses Fahrzeug nicht mehr lohne. Alternativ halte er es für zweckmäßig, einen Verkauf zu tätigen und auf Leasing-Basis einen neuen Traktor anzuschaffen. Der Bürgermeister vertrat die Ansicht, dass der Haushalt einen Neukauf nicht zulasse. Sein Vorschlag, bei Kosten von bis zu 4000 Euro den Geräteträger reparieren zu lassen und ein Leasingangebot für eine Neuanschaffung einzuholen, fand bei einer Gegenstimme Akzeptanz.
Das Betriebsgebäude des Bauhofs, so Manfred Dirscherl, sei bis auf notwendige Kugelstrahlarbeiten am Betonboden fertig. Für die Einrichtung (Tisch/Eckbank/Stühle) des erforderlichen Sozialraums werden Angebote eingeholt. Probleme bereitet in der Kanalisation die erhebliche Einleitung von Fremdwasser, worüber auch das Landratsamt bzw. das Wasserwirtschafsamt hinweist. Der Bürgermeister hält die Erstellung eines Kanalkatasters mit der Erfassung aller Kanalschächte für unausweichlich. Weiterhin sollten das gesamte Netz mit einer Kamera durchfahren und eventuelle Bruchstellen festgestellt werden. Diesen Punkten stimmte auch der Gemeinderat zu.
Die bereits in früherer Sitzung thematisierte Waldwegesanierung wird um ein Jahr verschoben und 2020 werden konkrete Maßnahmen erörtert. Weiter informierte Manfred Dirscherl, dass in der Wasserversorgungsanlage drei Druckpumpen nicht mehr komplett funktionsfähig seien. Die damalige Herstellerfirma gebe es zwar nicht mehr, dennoch werde ein Techniker eines anderen Unternehmens feststellen, ob eine Reparatur noch sinnvoll sei oder die Gerätschaften neu ausgetauscht werden müssen. Ferner sei der Kundendienst für die Rückspülpumpen und Kompressoren erforderlich. Für die formell notwendige Ausschreibungen wird das Ingenieurbüro Krämer beauftragt.
Erhebungen erforderlich
Für die im März geplante Bürgerversammlung wies Manfred Dirscherl hin, seien vorab Fragen direkt an ihn oder über die Verwaltungsgemeinschaft einzureichen. Weiter gab er bekannt, dass die Mehrzahl der Verbesserungsbeitragsbescheide für die Kläranlage im März versandt werden. Vereinzelt seien in Gebäuden noch konkrete Maße für die Berechnungsgrundlage zu ermitteln.













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