14.06.2020 - 16:06 Uhr
WeidingOberpfalz

Energie sparen: Straßenbeleuchtung umstellen

Rund 90 Straßenlaternen in der Gemeinde Weiding stehen zur Umrüstung an. Bei der Gemeinderatssitzung wird das Konzept vorgestellt. Der Bürgermeister erklärt, warum er nicht länger Notvorstand der Jagdgenossenschaft sein will.

Wolfgang Dumm, Referent Kommunalmanagement beim Bayernwerk in Regensburg, stellte dem Gemeinderat das Konzept für die LED-Straßenbeleuchtung vor.
von Ludwig HöcherlProfil

Bei der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats ging es zunächst um die Straßenbeleuchtung. 89 Leuchtkörper sollen auf LED umgestellt werden. Wolfgang Dumm, Referent Kommunalmanagement beim Bayernwerk in Regensburg, stellte Bürgermeister Manfred Dirscherl und den Gemeinderäten das Konzept des Energieversorgers zur Umrüstung vor.

Entscheidung vertagt

Berechnet nach dem bisherigen Verbrauch, würden mit der neuen Beleuchtung pro Jahr rund 15 000 kWh weniger Strom verbraucht. Die Kosten von 24 600 Euro für die Umstellung hätten sich in sieben Jahren amortisiert. Nach eingehender Diskussion und Nachfragen zu technischen Einzelheiten verständigte sich das Gremium darauf, dass eine Entscheidung über die LED-Beleuchtung in der nächsten Sitzung fallen soll. Einstimmig wurde das gemeindliche Einverständnis für das Bauvorhaben von Zimmerermeister Christian Ring zur Erstellung einer Produktionshalle erteilt. Der Spielplatz bei der ehemaligen Schule wird mit drei neuen Geräten ausgestattet. Für die Pflege von zwei Biotopen innerhalb der Gemeinde im "Naturpark Oberpfälzer Wald", die von einem externen Dienstleister erledigt wird, zahlt die Gemeinde 388 Euro.

Notvorstand kommt teuer

Bürgermeister Manfred Dirscherl informierte den Gemeinderat darüber, dass er seit dem Rücktritt von Jagdvorsteher Franz Pauli nun seit kurzem der Jagdgenossenschaft kommissarisch vorsteht. Er bat sich darüber Gedanken zu machen, wer künftig dieses Amt übernehmen könnte. Wenn der Bürgermeister als Notjagdvorstand fungiere, müsse in Fällen von Schadensregulierungen ein Bevollmächtigter des Landratsamts Schwandorf hinzugezogen werden. Außerdem habe die Kosten der kommissarischen Geschäftsführung die Jagdgenossenschaft zu tragen.

Ein weiteres Thema waren die im Gemeindebereich auf Initiative des Tourismuszentrums Oberpfälzer Wald an Wanderwegen aufgestellten Hinweisschilder. Die Wegweiser führten häufig, wie im gesamten Schönseer Land, immer wieder zu Irritationen. Nach Kenntnis des Bürgermeisters werden die Standorte wie auch die häufig missverständlichen Pfeilrichtungen zu den beschriebenen Zielen überprüft.

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