Weiding
15.02.2019 - 13:32 Uhr

Glückwünsche für einen Vorreiter des Tourismus

Der Jubilar musste viele Hände schütteln: Überaus viele Glückwünsche von Angehörigen, Freunden und Bekannten nahm Alfons Zilk zu seinem 80. Geburtstag entgegen.

Alfons Zilk an seinem 80. Geburtstag mit seiner Frau Elfriede, seinen Söhnen, Schwiegertöchtern und vier Enkel. Bürgermeister Manfred Dirscherl (rechts) überbrachte dem Jubilar die Glückwünsch der Gemeinde. Bild: mmj
Alfons Zilk an seinem 80. Geburtstag mit seiner Frau Elfriede, seinen Söhnen, Schwiegertöchtern und vier Enkel. Bürgermeister Manfred Dirscherl (rechts) überbrachte dem Jubilar die Glückwünsch der Gemeinde.

Der Jubilar wuchs mit zwei Geschwistern in Breitenried/Gemeinde Tiefenbach auf. Auf dem Hof seiner Eltern wurde er schon in jungen Jahren mit der täglichen Arbeit in der Landwirtschaft vertraut. Nach der Schulzeit begann er in Tiefenbach eine Metzgerlehre. Mit dem Nachweis über die abgeschlossene Berufsausbildung und verbunden mit der Interesse zur Weiterbildung in diesem Beruf, kam er als junger Metzgergeselle bis nach Oberbayern und Hessen. In Wiesbaden legte Alfons Zilk als 22-jähriger die Meisterprüfung im Metzgerhandwerk ab. Die Fortbildung in anderen Betriebsstätten hatte aber weiterhin Priorität.

Ein Wink des Schicksals war es wohl, dass Zilk, nach dem Tod von Gastwirt und Metzgermeister Johann Ettl in Weiding im Jahr 1965, ein Jahr später dessen Tochter Elfriede heiratete und Verantwortung in diesem Familienbetrieb mit übernahm. Den Ausbau von Gastwirtschaft und Metzgerei trieben die jungen Eheleute gemeinsam weiter voran, mit der Einrichtung von Fremdenzimmern und einem Gästehaus förderten beide auch den Fremdenverkehr im Ort.

Im Privatleben machten zwischenzeitlich zwei Söhne die Familie vollzählig. Mit der Übergabe des Betriebs an ihren Sohn Alfons junior im Jahr 1995 zogen sich der Jubilar und seine Frau aus der Verantwortung zurück. Dennoch waren sie 1996 tatkräftig beim Bau des neuen Landgasthofs, einem gastronomischen Anziehungspunkt im Schönseer Land, dabei und sind immer noch da wenn sie gebraucht werden. Da steht der Jubilar dann im Schlachthaus oder unterhält sich gerne mit Gästen an den Tischen im Gasthof.

Zum Geburtstag reihte sich auch Bürgermeister Manfred Dirscherl sowie die Musikanten der Blaskapelle mit einem Ständchen in die Schar der Gratulanten ein.

 
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