17.03.2020 - 15:58 Uhr
WeidingOberpfalz

Mit der Kamera ins Kanalnetz

Die Gemeinde Weiding lässt ihr Kanalnetz erfassen und Schäden an den Leitungen dokumentieren. Auch die Zukunft des Spielplatzes wird in der Sitzung des Gemeinderats diskutiert. Und eine Großbaustelle läuft in diesen Tagen an.

In dieser Woche ist mit den beauftragten Firmen die Baustelleneinweisung in der ehemaligen Schule angesagt. Die künftige Ausstattung des davor liegenden Spielplatzes mit Gerätschaften wird den Gemeinderat in naher Zukunft beschäftigen.
von Ludwig HöcherlProfil

Bürgermeister Manfred Dirscherl informierte das Gremium, dass am Donnerstag, 19. März, die Baustelleneinweisung für die Firmen stattfindet, die an der Schulhaussanierung beteiligt sind. In der Sitzung rückte auch der davor liegende Spielplatz in den Fokus. Dirscherl merkte an, dass einzelne Geräte wegen ihres schlechten Zustandes bereits abgebaut werden mussten. Nun stelle sich die Frage, wie weit und in welcher Form die Anlage erhalten werden kann. Lösungen sollen gemeinsam mit jungen Familien gesucht werden.

Matthias Jeitner, Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft, informierte über Zahlen aus der Jahresrechnung 2019. Der Verwaltungshaushalt schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 741 632 Euro ab. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt beträgt 88 575 Euro. Der Vermögenshaushalt weist bei den Einnahmen und Ausgaben 749 220 Euro aus. Der Soll-Fehlbetrag in Höhe von 89 397 Euro werde durch die Entnahme aus der Rücklage gedeckt.

Weiter verlas Jeitner die überplanmäßigen Ausgaben (mit mehr als 750 Euro über dem Haushaltsansatz) sowie außerplanmäßige Ausgaben (Positionen über 400 Euro ohne Haushaltsansatz). In diesen Positionen mit einem Gesamtbetrag von rund 32 000 Euro entfiel der größte Teil mit 19 000 Euro auf den Breitbandausbau. Ohne große Aussprache wurden diese Zahlen und auch die gesamte Jahresrechnung genehmigt. Einhellige Zustimmung fand auch der Beschluss zur Genehmigung zum Bau eines Einfamilienhauses im Baugebiet "Kreuzweg".

Seine Information über die Erstellung eines Kanalkataster ergänzte Bürgermeister Manfred Dirscherl mit dem Hinweis, dass mit der digitalen Erfassung der Rohrverläufe auch die Wasserleitungsschieber mit aufgenommen werden. Bei der anschließenden Befahrung der Leitungen mit einer Kamera wird der Zustand der Abwassernetze festgestellt und eventuelle Schäden werden dokumentiert.

Auf der Suche sind die Gemeinde wie auch die zuständige Stelle am Landratsamt nach ehrenamtlichen Betreuern. Zwar sei dafür die Personalsituation nicht akut, aber wegen rechtlich zu betreuender Personen in den Einrichtungen innerhalb der Gemeinde würde hin und wieder eine Anfrage von Behördenseite nach einem Betreuer kommen. Interessenten für diese Aufgabe können sich beim Bürgermeister oder am Landratsamt melden.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.