27.08.2020 - 09:00 Uhr
WeidingOberpfalz

Schulhaus: Sanierung schreitet voran

Die Arbeiten am ehemaligen Schulhaus in Weiding laufen auf Hochtouren. Davon macht sich der Gemeinderat bei einer Ortsbesichtigung ein Bild und entscheidet über die Gestaltung der Außenfassade.

Maßnahmen zur Modernisierung und energetischer Sanierung laufen derzeit an der ehemaligen Weidinger Schule.
von Ludwig HöcherlProfil

Zur Besprechung und Entscheidung über die Farbgestaltung der Außenwände, der Verschalung an der Außenseite sowie der Gestaltung im Eingangsbereich der Aula trafen sich Bürgermeister Manfred Dirscherl und die Gemeinderäte mit Architekt Christian Schönberger bei der ehemaligen Schule.

Bei diesem Ortstermin erläuterte Schönberger die bisherigen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen, wie unter anderem die Fliesenlegearbeiten, die neuen Sanitäranlagen oder den Einbau neuer Heizkörper. Für den Anstrich der Außenwand des Gebäudes entschied sich das Gremium für ein kräftiges Ockergelb und in der Länge des Hauses mit zwei in Grau gehaltener Farbe durchzogene Streifen.

Startschuss für die Schulhaus-Sanierung: Hier der Artikel

Weiding

In der anschließenden Zusammenkunft im Saal des Jugendheims informierte der Bürgermeister aus Beschlüssen aus der letzten nicht-öffentlichen Sitzung. Entschieden wurde über Nachtragsangebote wegen der Anschaffung einer Notausgangstüre, eines Türelements für den Vorbau und der Fensterbeschattung für die ehemalige Schule. Arbeiten an dieser Baustelle wurden an die Firmen Bauer, Dietersdorf (Heizung), Schieber, Schönsee (Sanitäranlagen), Dietz, Gaisthal (Malerarbeiten) und GET Simon, Pemfling (Elektroarbeiten) vergeben.

Künftig ein Euro pro Einwohner

Einem Antrag des Tierschutzvereins Schwandorf auf Erhöhung des jährlichen Beitrags von 50 Cent pro Einwohner auf einen ab dem Jahr 2021 stimmte das Gremium zu. Grünes Licht gab es auch für eine Nachzahlung des Erhöhungsbetrags für dieses Jahr.

Die Begründung für diesen Antrag – immer mehr Tiere werden zum Tierheim gebracht und die Spenden sind rückläufig – erläuterten die Vertreter dieser Einrichtung den Bürgermeistern den Landkreises bei ihrer letzten Dienstversammlung.

Weiter informierte der Bürgermeister über das im vergangenen Jahr geplante Vorhaben, das Volksbildungswerk im Landkreis künftig unter einem Hut und unter Organisation seitens des Landratsamts zu führen. Die angedachte Neuregelung war nicht zu verwirklichen. So läuft aktuell das VBW Oberviechtach-Schönsee wie bisher weiter, eine Fusion mit dieser Einrichtung im Städtedreieck des Landkreises wird angestrebt.

Nicht anfreunden konnten sich Bürgermeister und Gemeinderäte mit dem Wunsch eines Grundstückseigentümers an der Straße “Am Graben”, der das Mähen einer Böschung durch die Gemeindearbeiter beantragte. Begründet war dieser Antrag mit dem Hinweis, dass der Straßenverlauf teilweise – bereits seit Jahrzehnten – über Privatgrund führe.

Routenführung nicht ideal

In einem weiteren Punkt der Sitzung sprach Manfred Dirscherl die Langlauf-Loipenpflege durch den WSV Schönsee an. Die Routenführung durch den Gemeindebereich sei wegen massiver Schneeverwehungen in bestimmten Abschnitten nicht ideal, für eine Änderung der Route werden Überlegungen angestellt.

Zur – anschließend einstimmigen – Beschlussfassung über die Jahresrechnung des Haushaltsjahres 2019 informierte VG-Geschäftsleiter Matthias Jeitner, dass diese unter Vorsitz von Bürgermeister-Stellvertreter Christian Ring geprüft wurde. Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts betragen jeweils 741 632 Euro. Darin ist die Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von 88 575 Euro enthalten. Im Vermögenshaushalt betragen – mit einem Soll-Fehlbetrag von 89 397 Euro – die Einnahmen und Ausgaben jeweils 749 220 Euro. Einstimmig erfolgte auch die Entlastung von Bürgermeister Manfred Dirscherl für die Geschäftsführung im Jahr 2019.

Not-Vorstand bei den Jagdgenossen

Zur derzeitigen Situation in der Führung der Jagdgenossenschaft erinnerte der Bürgermeister, dass er aktuell als Not-Jagdvorstand einsetzt ist. Manfred Dirscherl bedauerte, dass der bisherige Vorsitzende Franz Pauli dieses Amt niederlegte, hatte aber auch Verständnis für dessen Schritt. Dirscherl hoffe, dass diese Aufgabe von einem der Jagdgenossen baldmöglichst übernommen wird. Er verwies dabei auf die Tatsache, dass – wenn aktuell ein Schaden zu klären wäre – ein Angehöriger von der unteren Jagdbehörde am Landratsamt angefordert werden müsste. Die Kosten hätte dafür die gemeinsame Jagdkasse zu tragen.

Architekt Christian Schönberger (rechts) erläuterte Bürgermeister Manfred Dirscherl (Dritter von links) und den Gemeinderäten den aktuellen Stand der Arbeiten am und im ehemaligen Schulgebäude.
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