Für die Schüler der 8. und 9. Klassen hatte die Trägerin des Kulturförderpreises der Stadt Regensburg Passagen aus ihrem ersten Roman „Grasmond“ vorbereitet. Zeitgeschichtlich wurde die jugendliche Zuhörerschaft somit in die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs entführt und bekam auf diese Weise die Inhalte authentisch vermittelt, die sie zum Teil im Vorfeld bereits im Unterricht erarbeitet hatten.
Die Flucht vieler Menschen in ganz Europa, die Wirren und Leiden der Bevölkerung in der ländlich geprägten Nordoberpfalz, die Hoffnungen auf das bevorstehende Kriegsende, aber auch die Ängste vor dem Einzug der amerikanischen Soldaten wurden den jungen Zuhörern etappenweise dargeboten. Immer wieder verstand es Stauner eine Brücke aus ihrem Roman zur historischen Wirklichkeit zu schlagen. Sie appellierte an die Schüler, sich bei Zeitzeugen über diese Epoche persönlich zu informieren.
Besonders interessant war für die Schüler zu erfahren, wie Stauner Schriftstellerin geworden ist. Auch die Mühen, die für das Entstehen und Werden eines Buches von der Idee bis zum fertigen Druck aufgebracht werden müssen, war vielen Schülern nicht bewusst. Eine offene Fragerunde schloss die Lesung ab.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.