30.06.2019 - 13:36 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Fünf Stunden Marsch für einen erhebenden Moment

„Nun haben wir unser Ziel erreicht: Die Wallfahrtskirche Mariahilf. Seit alters her ist das wohl einer der schönsten Momente einer Wallfahrt. Wir sind da mit unseren Bitten für unsere Lieben, aber auch mit unserem Dank.“

Fußwallfahrt Mariahilfberg
von Siegfried BockProfil

Das sagte Thomas Rauch, der mit Eva Fenzl das Vorbeten übernommen hatte, bei der Ankunft. Die Bergkirche war am Samstag nahezu in Weiherhammerer Hand, denn weitere Gläubige waren mit Bus oder Autos gekommen. Pater Seraphin, der mit Pfarrer Varghese Puthenchira und Pater Prince konzelebrierte, nahm am Hochfest der Apostelfürsten Petrus und Paulus das Bergfestthema „Fürchtet euch nicht" in den Fokus. Inmitten der schrecklichsten Anfechtungen sollten sich die Jünger der Fürsorge Gottes sicher sein. Jesus verdeutliche das an den überall vorhandenen Spatzen, von denen keiner sterbe, „ohne dass der Vater es will, er es weiß oder dabei ist“. Derselbe Gott zähle genau die Haare auf dem Haupt seiner Kinder, die ihm noch wichtiger seien als viele Sperlinge. „Wovor sollten wir also fürchten?“ schloss Pater Seraphin. Für die Aufführung der „Waldsassener Messe“ von Helmut Zöpfl und Ernst Kutzer erhielten der Männerdreigesang und die Saitenmusik unter Leitung von Wallfahrtsorganisator Alfons Bogner verdienten Schlussapplaus. 42 Fußwallfahrer, unter ihnen Pater Prince, hatten am Samstag auf Schlaf verzichtet, um nach über fünfstündigem Marsch ihre Anliegen vor die Gnadenmutter zu tragen. Die Feuerwehr übernahm die Absicherung.

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