Weiherhammer
19.11.2018 - 14:05 Uhr

Für Frieden und Demokratie eintreten

"Auf Grund der Waffenlager kann die Welt zwölf mal vernichtet werden. Aber das Ende ist nicht von Menschen machbar, es ist in Gottes Hand", betont Pfarrer Varghese Puthenchira beim Gedenkgottesdienst für die Kriegsopfer.

Bei der Gedenkfeier in Weiherhammer legen die Bürgermeister Kränze nieder. Bild: bk
Bei der Gedenkfeier in Weiherhammer legen die Bürgermeister Kränze nieder.

Die Menschen dürften mit Zuversicht leben, denn Gottes Vision sei die Ankündigung eines guten Endes. Im Trauermarsch zogen Vereine und Verbände zum Kriegerdenkmal. Dort erinnerte Bürgermeister Ludwig Biller an die schlimmsten Zeiten deutscher Geschichte. Flüchtlingsströme aus aller Welt machten heute deutlich: "Frieden ist noch lange nicht in Sicht. Deshalb braucht es Menschen, die aus dem Wissen um die Vergangenheit für den Erhalt von Frieden und Demokratie eintreten." Soldaten der RK Etzenricht-Weiherhammer hielten Ehrenwache. Biller und Stellvertreter Herbert Rudolph sowie Richard Schlosser und Hermann Böhm für KSK und RK Kränze legten nieder. Beim ökumenischen Gottesdienst einen Tag später in der evangelischen Martinskirche Kaltenbrunn sagte Pfarrer Puthenchira, dass Jesu Aufforderung "Seid wachsam!" auch heute gelte. "Wir sind aufgerufen, Zeichen wahrzunehmen, zu deuten und im christlichen Sinne zu handeln." Posaunen- und Kirchenchor begleiteten die Feier musikalisch.

 
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