„Es zieht unser Lied um die Welt“, lautete das Thema des Abends unter dem der MGV "Liederkranz" die Gäste in der Schulturnhalle begrüßte. Die Gesamtleitung hatte Chorleiterin Riita Michelson. Als Moderator fungierte "Liederkranz"-Vorsitzender Robert Kohl.
Bezaubernd startete der Chor des Kinderhauses unter Leitung von Anja Kellermann und Barbara Riedling. Die Jüngsten forderten auf: „Besucht mal unseren Kindergarten“, hatten „Alle meine Entchen“ als Rap drauf und kümmerten sich mit „Ich und Du, Du und ich“ auch um das Thema Integration.
Nach Afrika entführte der Chor der Mittelschule unter Stabführung von Siegrid Paul mit „Jambo“. Das Suaheli-Wort heißt auf bayerisch „Servus“. Trommeln, Keybord und E-Gitarre sorgten für Rhythmus und Begleitung. Gut in die Herbstzeit, die auch die Zeit der Ernte und der Jagd sei, so Moderator Kohl, passten die Jagdhornbläser Weiden-Neustadt unter Leitung von zweitem Hornmeister Mirko Bertl mit ihrem Weckrufsignal.
Erwin Weigl und Julian Kraus nahmen als Humoristen das Ortsgeschehen von Weiherhammer aufs Korn. „Wie lang`s wohl dauert, bis d`Norma bauert. Man hört 2020 dann is d`Butter scho ranzig“.
Der Männergesangverein „Liedertafel“ Eschenbach unter Leitung von Riita Michelson präsentierte „Die schönsten Blumen aus dem Strauß der Melodien“. Am Klavier begleitete Benjamin Schallwig. Leisere und besinnliche Töne schlug das Duo Rauhreif an mit den Liedern „Hoamatgfühl“ und „Freundschaft“. Gisela Reil und Ulrike Rauch begleiteten sie mit Hackbrett und Gitarre.
Der Gospelchor „Hope and Joy“ unter Leitung von Remona Fink und Max Braun am Piano begeisterte das Publikum zuerst mit dem Klassiker „Oh Happy Day“. Das Publikum klatschte mit. Dann sorgten die Sängerinnen und Sänger ähnlich wie vor zwei Jahren für eine Überraschung. Sie hatten ein Bayerisches Lied auf Lager, das von "den 3 Zwidern" bekannt ist „Hob I Geld, hob I Uhr“. Dazu entledigten sich die Herren der Truppe ihrer Gospelrobe und traten in Lederhosen und Trachtenhemden auf. Als Solist glänzte Martin Farnbauer, Der Rhythmus ging auch sofort auf das Publikum über.
Der Komponist Franz Schubert kam mit dem Lied „Am Brunnen vor dem Tore“ zu Ehren. Sänger war Franz Kohl. Michelson übernahm die Klavier-Begleitung.
Dann leitete Franz Kohl ein Experiment: Die beiden Männerchöre, der katholische Kirchenchor und „Hope and Joy“ hatten „Hörst du wie die Brunnen rauschen“ nach einem Text von Clemens Brentano und Musik von Stefan Forssen einstudiert. Die Chöre positionierten sich an den Seiten der Halle und sangen das Lied nach zwei Durchgängen unter Einbeziehung des Publikums als Kanon. Fazit: „Die Weiherhammerer sind ein musikalisches Volk und die ‚Weiherhammerer Fischerchör‘ geboren“, scherzte Robert Kohl.
Der katholische Kirchenchor unter Leitung von Gotthard Betz brachte stimmliche „Freude“. Nach den Frauenstimmen setzten die Herren ein und vereinigten sich zu einem harmonischem Ensemble. Gut gefiel auch „Bleib bei mir Herr, denn es will Abend werden“.
Den krönenden Abschluss bildete die Chorgemeinschaft MGV „Liedertafel“ Eschenbach und MGV „Liederkranz“ Weiherhammer unter Stabführung von Riita Michelson mit Benjamon Schallwig am Piano. Es erklang ein Medley aus amerikanischen Folkssongs, beim Lied aus der Ukraine „Schnell vergeht ein Tag“ nach Satz von Otto Groll glänzte Franz Kohl als Solist und als Zugabe gab es das Abschiedslied „Goodbye“ und die „Moldau“ von Smetana. Viel Beifall belohnte alle Akteure in der herbstlich geschmückten Turnhalle.
















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.