19.03.2020 - 13:13 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Jagdgenossen im Soll

Der Vorstand der Jagdgenossenschaft für die nächsten fünf Jahre ist komplett. Das Team um den bereits gewählten Bernd Heibl kann auf ein normales vergangenes Jagdjahr aufbauen.

von Siegfried BockProfil

Vorsteher Bernd Heibl war bereits 2019 wegen Ausscheiden von Hubert Wildenauer aufgrund von Grundstücksübergabe für sechs Jahre gewählt worden. In der Hauptversammlung im Hotel Witt am See erhielten einstimmige Voten: Zweiter Vorsitzender Alfred Kneidl, Schriftführer Markus Wittmann sowie Kassier Stefan Wildenauer, dessen Bilanz positiv ausfiel. Beisitzer sind Bernhard Bogner und Wolfgang Pöllath. Neue Kassenprüfer Daniela Siller und Andreas Ganz.

Heibl sprach von einem normalen Jagdjahr. Wildschäden seien bei Geräum und an der Haidenaab aufgetreten. Der Abschussplan für Rehwild wurde für die nächsten drei Jahre auf 29 Stück festgesetzt. „Nicht relevant ist der Rotwildabschuss, weil im Revier keine Hirsche sind“, bemerkte Heibl. Den Jagdkataster von 1994 habe man auf den neuesten Stand gebracht. Aktuell beträgt die jagdbare Fläche 295 Hektar.

Jagdpächter Otmar Schmid stellte fest, dass die Wildsauen Schäden im Grünland verursacht hätten, erfreulicherweise aber keine im Mais und Getreide. Der Rehwildabschuss wurde erfüllt. Leider wurden drei im Straßenverkehr getötet. Dies sei zwar ein Rückgang, aber die "stark und zu schnell befahrene" Gemeindeverbindungsstraße Weiherhammer-Trippach fordere regelmäßig Wildtieropfer.

Wegen Verdacht auf Wilderei habe man Anzeige erstattet. Schmid informierte über die Instandsetzung und Erneuerung von Jagdeinrichtungen. Auch im Namen seines Bruders Bernd lobte er das gute Verhältnis zu den Grundeigentümern.

22 Mitglieder sagten ja und zwei nein zum Verbleib des Jagdpachts in der Kasse. „Wir werden das Geld für die Beseitigung von Wildschäden und für Mittel zur Vermeidung verwenden. 1500 Euro werden für den Wegeunterhalt eingestellt“ erklärte Heibl. Er bat darum, aufgefundenes Schwarzwild unverzüglich den Pächtern und Grundstücksveränderungen dem Kassier mitzuteilen.

Bürgermeistervertreter Severin Hirmer dankte für die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Jagdgenossenschaft und bekräftigte die Zusage von Bürgermeister Ludwig Biller auf Unterstützung beim Wegebau.

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