24.04.2019 - 08:51 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Johanna Krauß macht weiter

Die Mitglieder der SPD Weiherhammer sind mit ihrem Vorstand sehr zufrieden. Das zeigen die fast einstimmigen Wahlergebnisse.

Das SPD-Führungsteam verlängert um weitere zwei Jahre. An der Spitze steht auch in der achten Periode Johanna Krauß (Fünfte von rechts).
von Siegfried BockProfil

"Die SPD in Weiherhammer wird auch in Zukunft mit entscheiden, denn wir sind gut aufgestellt", gab sich die wiedergewählte Vorsitzende Johanna Krauß in der Hauptversammlung überzeugt. Im Amt bleiben auch Stellvertreter Mirko Bertl, Kassiererin Barbara Fastner, die Schriftführer Andreas Solter und Wolfgang Schimmer, Organisationsleiter Richard Krauß, Bildungsbeauftragter Markus Müller, Seniorenbeauftragter Helmut Fastner, AsF-Vertreterin Andrea Schmid. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Thomas Krauß (neu), Rainer Vater, Elisabeth Weiß, Werner Windisch und Karlheinz Zwiebler. Die Kasse prüfen weiterhin Karin Hortig und Günter Hampl.

Die SPD-Chefin hatte zuvor zahlreiche Veranstaltungen, unter anderem das Kinderferienprogramm "Geocaching", Preisschafkopf und das ebenso gut besuchte Vereinsgespräch reflektiert. Der Kassenbericht erzeugte allgemeine Zufriedenheit.

Beeindruckt von den Leistungen des SPD-Ortsvereins zeigte sich Landtagsabgeordnete Annette Karl, die sich bei der Vorsitzenden Johanna Krauß und dem Fraktionschef Rainer Vater für deren Arbeit zum Wohle der Bürger bedankte. Karl ließ die Arbeit im Landtag Revue passieren. Klima- und Artenschutz mit sozialen Aspekten zu verbinden, sei das Hauptanliegen des Klimaschutzgesetzes, das die SPD eingebracht habe. Leider sei dies von der Regierungskoalition abgelehnt worden. Karl: "Das Wort Klimaschutz in die Verfassung schreiben zu wollen, reicht nicht. Die SPD hat deshalb konkrete Vorschläge gemacht, die auch Menschen mit kleinem Geldbeuteln finanziell nicht überfordern. Dies wäre eine Chance für CSU und FW gewesen, großen Worten Taten folgen zu lassen. Leider habe sie diese Chance verstreichen lassen, genauso wie beim Gesetzentwurf für ein faires Vergabewesen."

Karl kritisierte den von der Staatsregierung zu verantwortenden Stopp bei der Förderung digitaler Klassenzimmer, wo jetzt erst mal auf Bundesgelder gewartet werden soll. Die Staatsregierung habe hier ihr Versprechen, durch Landesmittel eine kontinuierliche Förderung sicherzustellen, nicht eingehalten. Ausbaden müssten es wieder Kommunen und Schulen.

Karl schloss mit einem leidenschaftlichen Appell zur Europawahl: "Nur die SPD kämpft für ein soziales Europa, für Zusammenhalt und Solidarität." Rainer Vater rundete mit ausführlicher Information über die Gemeindepolitik ab.

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