02.12.2019 - 16:02 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Lebensqualität des Ortes erhalten

Rainer Vater, 2014 knapp Ludwig Biller unterlegen, tritt erneut als Bürgermeisterkandidat der SPD an. Er und die Gemeinderatsliste werden mit 100 Prozent Zustimmung nominiert. Vorsitzende Johanna Krauß sagt: „Wir stehen alle hinter dir.“

Rainer Vater (vorn mit Blumen) unternimmt einen weiteren Versuch, Bürgermeister von Weiherhammer zu werden. Hinter ihm das 16-köpfige Team der Gemeinderatskandidaten.
von Gabi EichlProfil

Vater ist der gemeinsame Kandidat der SPD-Ortsvereine Weiherhammer und Kaltenbrunn. Der Fraktionsführer seiner Partei im Gemeinderat wird von allen Seiten für seine Arbeit gelobt. Landtagsabgeordnete Annette Karl sagt, Vater sei „genau der Richtige, um den Ort in eine gute Zukunft zu führen“. Gleichzeitig mahnt sie, keinen Illusionen nachzuhängen. „Wir müssen rennen.“

Der Ortsverein Weiherhammer ist den Worten Karls zufolge „einer, der funktioniert“. Die Wähler in der Gemeinde wüssten, dass sie diesen Kandidaten vertrauen könnten. Die meisten seien viele Jahre lang schon ehrenamtlich in den verschiedensten Funktionen engagiert. Nach der Wahl der SPD-Bundesvorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Eskens sei es nun auch Zeit, „von der ewigen Personaldiskussion wegzukommen“.

Der tags zuvor zum Landratskandidaten nominierte Peter Lehr bezeichnet die Kreistagsliste der SPD als „echte Alternative“. So sei es auch Vaters Team in der Gemeinde.

Vater, der 2018 für Annette Karl in den Kreistag nachgerückt ist, engagiert sich unter anderem in der TSG, bei der er seit 44 Jahren Mitglied ist. Der leitende Angestellte gehört seit zehn Jahren dem Betriebsrat an und ist seit 2014 stellvertretender Betriebsratsvorsitzender.

Die fünf Gemeinderäte der SPD-Fraktion seien in der zu Ende gehenden Legislaturperiode „keine Stänkerer“ gewesen, sie hätten nur vieles hinterfragt. Das sei bisweilen unpopulär gewesen, aber den Worten Vaters zufolge auch ureigenste Aufgabe eines Gemeinderates. Und es habe sich gezeigt, dass immer wieder Themen auf der Tagesordnung gelandet seien, die ursprünglich die SPD angestoßen hatte. Vieles habe man angeregt, zum Beispiel die Überprüfung der Photovoltaik-Anlagen oder der Defizite. Besonders stolz sei man auf den Erhalt des Gemeindewaldes und den Einsatz für den Erhalt der überwiegenden Zahl der freiwilligen Leistungen der Gemeinde.

Vater sagt, "die Gemeinde habe eine „Lebensqualität, die sich Sie schreibt“. Diese gelte es zu bewahren. Dafür wollten er und sein Kandidatenteam sich mit aller Kraft einsetzen.

Ortsvorsitzende Johanna Krauß beschreibt in sehr persönlichen Worten, warum sie sich als weibliche Listenführerin noch einmal um ein Mandat bewirbt. Es gehe um die Vielfalt in der Gemeinde, und es gehe darum, Begonnenes weiterzuführen, die Zukunft zu entwickeln. Der Kandidat auf Platz 9, Erol Weyhermüller, bekommt an dem Nachmittag, an dem der Ortsverein auch den Jahresabschluss feiert, als Neumitglied sein Parteibuch überreicht.

Gemeinderatsliste:

1. Rainer Vater, 53, Industriemeister Glas; 2. Johanna Krauß, 64, Rentnerin; 3. Andreas Solter, 32, Elektrotechniker; 4. Elisabeth Weiß, 55, Bäckereifachverkäuferin; 5. Jürgen Oheim, 38, Fachkrankenpfleger; 6. Saskia Bäuml, 30, Fachverkäuferin; 7. Mirko Bertl, 46, Diplom-Ingenieur, Architekt; 8. Andrea Schmid, 45, Bildungsberaterin; 9. Erol Weyhermüller, 39, Messtechniker; 10. Thomas Krauß, 35, Polizeibeamter; 11. Manuel Weiß, 37, Zerspanungsmechaniker; 12. Andreas Schmid, 52, Koch; 13. Wolfgang Schimmer, 50, Maschinenschlosser; 14. Markus Müller, 50, Industriemechaniker; 15. Daniel Schweiger, 45, Industriemeister Elektrotechnik; 16. Rudi Schreyer, 58, Bauzeichner. (eig)

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