(bk) Der Weiherhammerer hat sich nicht nur bleibende Verdienste um Gesang und Volksmusik über den Ort hinaus erworben.
Bogner war bis zum Ruhestand Bohrwerksdreher bei BHS. Er ist Vollblutmusiker und jahrzehntelang Mesner in der Pfarrkirche Heilige Familie. All das kann er auch sein, denn seit 57 Jahren steht seine Emma hinter ihm. Der Jubilar erinnert sich noch gut daran, als er in der Sakristei am 20. April 1945 den Fliegerangriff erlebte.
"Er ist ein ganz großes Plus in der Pfarrei, weil er an alles denkt", betonte Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Krauß. "Was der Alfons noch leistet, verdient Bewunderung und Erwähnung" sagte Karl Witt.
23 Jahre weckte Bogner als Ausbilder beim OWV Mantel in vielen die dauerhafte Liebe zur Zithermusik. Nach wie vor leitet er den Männerdreigesang und seine familiäre Saitenmusikgruppe. Obwohl als Mesner stark eingespannt, die Zeit für den Gottesdienst am Heiligen Abend im BRK-Heim Hammergmünd nimmt er sich seit 20 Jahren. Von 1976 bis 2013 führte Bogner ferner die Fußwallfahrt zum Mariahilf-Berg.
Die fünf Kinder haben den Vater inzwischen zum 13-fachen Opa und 4-fachen Uropa gemacht. Da bleibt ihm fast nichts anderes übrig, als fit zu sein. Der jahrzehntelange Umgang mit jungen Menschen, seine positive Lebenseinstellung und die Musik haben dazu beigetragen.
Ehrenmitglied Bogner gilt ferner seit 66 Jahren beim "Liederkranz" und seit 1972 beim Kirchenchor als unverzichtbare Stütze im Tenor.



















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