Jahrzehntelang war er einer der wichtigsten Ansprechpartner im Landratsamt, wenn es um das Bauwesen ging: Franz Schober. Am Samstag ist der ehemalige Kreisbaumeister aus Weihern (Stadt Pfreimd) im Alter von 62 Jahren überraschend verstorben.
Der Diplomingenieur (FH) wechselte Ende 1990 aus der Stadtverwaltung Regensburg an das Schwandorfer Landratsamt. 2009 wurde der Architekt zum Bauoberrat ernannt, war lange Jahre Kreisbaumeister und damit wichtiger Partner der Gemeinden und Bauherren, wenn es im Bebauungspläne und Baugenehmigungen ging. Zuletzt leitete Schober den Gutachterausschuss, der unter anderem Grundstückspreise schätzt und die Bodenrichtwerte für den Landkreis festlegt. Zum 1. September vergangenen Jahres ging Schober in Ruhestand.
In seinem Heimatdorf Weihern war Franz Schober zusammen mit seiner Frau Gunda vor allem bei den "Hobby Ranchern" aktiv. Bei dem Gartenbauverein war er seit 25 Jahren im Vorstand, als stellvertretender Kassier und Schriftführer. "Er stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite", sagte Vorsitzender Thomas Blau zu Oberpfalz-Medien. "Er hat immer mit angepackt", so Blau, egal, ob es um das Brunnenfest, den Kinderfasching oder die Arbeit an den Feldkreuzen ging, die der Verein betreut. Die Nachricht vom Tod Schobers habe im Dorf Bestürzung ausgelöst. Auch als Imker war Schober aktiv, Mitglied im Pfreimder Verein. Eine weitere Passion Schobers waren seine Pferde.
Um den Verstorbenen trauert seine Familie um Ehefrau Gunda und Sohn Thomas. Das Requiem für Franz Schober beginnt am Donnerstag, 24. März, um 15 Uhr in Weihern, die Urnenbeisetzung schließt sich an. Bereits ab 14.30 Uhr wird der Sterberosenkranz für den Verstorbenen gebetet.













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