10.02.2020 - 11:32 Uhr
Weißenberg bei EdelsfeldOberpfalz

JU fordert Renovierung der Jugendfreizeitstätte Weißenberg

Mit Weißenberg hat der Landkreis Amberg-Sulzbach eine absolute Vorzeigeeinrichtung für die Jugendarbeit und junge Familien im Portfolio. Doch die Freizeitstätte gehört renoviert, ist die klare Forderung der Jungen Union (JU).

Die Jugendfreizeitstätte des Landkreises Amberg Sulzbach in Weißenberg gehört renoviert und neu ausgerichtet. Dies ist die klare Forderung der Kandidaten der JU-Liste im Landkreis Amberg Sulzbach mit Vorsitzendem Henner Wasmuth (Dritter von links) und seinem Team.
von Paul BöhmProfil

"Eine Generalsanierung wäre ein guter Schritt für die gerne angenommene Freizeiteinrichtung", sagte Vorsitzender Henner Wasmuth bei seiner Besichtigung zusammen mit dem JU-Kandidatenteam. Mit dabei war die Vorsitzende des Kreisjugendrings Amberg-Sulzbach, Conny Bäuml.

Wasmuth ging auf die bedeutsame Stellung der Jugendfreizeitstätte Weißenberg für den Landkreis Amberg-Sulzbach ein. "Das Haus ist Anlaufpunkt und Anker vieler Aktionen der Jugendarbeit. Egal ob Kreisjugendring oder Vereine, der Bedarf kann kaum gedeckt werden."

Conny Bäuml informierte die JU-Leute: "Wir als Kreisjugendring sind dem Landkreis für seine Aufwendungen in der Jugendarbeit, für verschiedene Fördertöpfe und für die Einrichtung in Weißenberg dankbar. Wir sehen aber dennoch erhebliches Potential in der Entwicklung der Jugendfreizeitstätte. Der Landkreis macht viel im Bereich Jugendhilfe. Durch die Vergabe von Zuschüssen wird ehrenamtliches Engagement in den für unsere Region so wichtigen Sport- und Kulturvereinen sowie Jugendfeuerwehren gefördert.”

Dem schloss sich auch Kreisrat Michael Mertel an. Jedoch sieht der jüngste Kreisrat Bedarf bei der landkreiseigenen Jugendfreizeitstätte: "Die Jugendfreizeitstätte Weißenberg ist die einzige ihrer Art im Kreis, viele Vereine kommen im Rahmen ihres Sommerferienprogramms dorthin. Der Landkreis muss hier zum Erhalt und Ausbau der in die Jahre gekommenen Anlage noch mehr investieren. Es sollte aus unserer Sicht auch die Möglichkeit eines Ganzjahresbetriebs geprüft und angegangen werden." Viele der JU Kreistagkandidaten waren schon in Kinderzeiten in der Jugendfreizeitstätte gewesen und kennen die Anlage doch recht gut, hieß es.

Susanne Braun verdeutlichte: "Die gute Auslastung der Anlage in den Sommermonaten bestätigt den Bedarf. In den Wintermonaten sowie im Frühjahr und Herbst herrscht hingegen ein klarer Mangel." Stadtrat und JU-Kreistagkandidat Florian Bart forderte den Gedanken einer Nutzungsänderung hin zu einem Ganzjahresobjekt ernst zu nehmen und dies in einem Stufenplan anzugehen. Nach der Aufstellung von Konzepten, sollte zeitnah eine solide Planung mit Variantenvergleichen stehen. "Ziel", so Bart, "soll eine Generalsanierung mit einem erweiterten Nutzungskonzept sein". Die Kandidaten der Jungen Union stimmten mit Blick auf die gute Auslastung allesamt diesem Wunsch zu. Wasmuth ergänzte dazu: "Für uns als Junge Union ist es das Ziel die Freizeitanlage in Weißenberg zu überdenken und von einem gut ausgestatteten Zeltplatz hin zu einer ganzjährigen Jugendfreizeitstätte zu gehen. Dies würde dem Kreisjugendring und seinen Verbänden ermöglichen, für alle Ferienzeiten Betreuungsangebote zu stellen.

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