Mit dem Bauerntag ging die Gmoi-Kirwa in die letzte Runde. Die Wellucker Frauen präsentierten dazu ihre berühmten Köstlichkeiten. Dafür hatten sie gleich früh am Morgen zwölf Eimer Rahm von der Molkerei besorgt und sofort verarbeitet.
Frische Butter und Buttermilch gab es dann am Abend zu Pellkartoffeln. Gut schmeckte die Butter auch auf Brot mit Schnittlauch, Obatztem, Salami oder Käse. Mancher Brotaufstrich war schon bald verbraucht, aber Geräuchertes konnte schnell nachgeliefert werden. Für die ländlich-kulinarischen Spezialitäten nahmen viele Gäste auch schon mal das Schlangestehen in Kauf.
Gute Stimmung herrschte bei der bodenständigen Volksmusik der Boaznhocker. Sie unterhielten ab 18.30 Uhr mit zünftiger Blasmusik. Kirwapaare und andere Gäste nutzten die Gelegenheit und tanzten manchen Walzer, Dreher und Zwiefachen. Pause hatte die Kapelle um 22 Uhr während der Verlosung attraktiver Preise, inklusive des Kirwabaums. Jeder Gast hatte beim Kauf von Bier, Radler, Russen oder Goaß-Seidl Lose bekommen. Das Oberkirwapaar Corinna Kraus und Florian Geyer zog die Gewinn-Nummern.
Ihre Besitzer durften dann aus einem Krug die Papierrolle ziehen, auf der sie ihren Preis abgebildet sahen. Dazu gehörten ein Trettraktor für den Nachwuchs, Radio, Toaster, Telefon, Wasserkocher, Eierkocher oder Kaffeemaschine und weitere Haushaltsgeräte, Partytisch mit Schirm, Motorenöl, Sägekettenöl oder Verzehrgutschein. Über den Kirwabaum freute sich Fabian Lessau, ein in Auerbach wohnhaftes Pegnitzer Kindl.














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