01.06.2020 - 09:56 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Bauausschuss macht Mittel locker

Mit der Vergabe einer Reihe kleinerer Investitionen, die aber deshalb nicht minder wichtig sind, startet der Bauausschuss von Wernberg-Köblitz in die neue Legislaturperiode. Dabei geht es auch wieder um die Schule.

Die Turnhalle an der Grund- und Mittelschule aus dem Jahr 1990 entspricht nicht mehr in allen Punkten den Anforderungen an den modernen Brandschutz. Der Bauausschuss hat der Ertüchtigung des Brandschutzes zugestimmt.
von Richard BraunProfil

An erster Stelle der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses stand die Behandlung von Baugesuchen. Acht Bauanträge wurden im Freistellungsverfahren auf dem Verwaltungsweg zur Genehmigung an das Landratsamt weitergeleitet. Zwei Fälle erforderten die Stellungnahme des Gremiums. In der Kreuzäckerstraße soll ein Einfamilienwohnhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage errichtet werden, dazu sind zwei Befreiungen vom Bebauungsplan notwendig. Der Bauausschuss hat diese genehmigt und das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Anders verhält es sich bei einem Bauantrag für die Errichtung einer Doppelgarage in der Gemarkung Woppenhof. Hier soll eine Garage in der Johannesstraße gebaut werden, welche die gemeindliche Stellplatzsatzung hinsichtlich des Stauraumes von fünf Metern erheblich unterschreitet. Der Bauausschuss lehnte dieses Bauvorhaben ab.

Bei einer Ortsbegehung der Turnhalle an der Grund- und Mittelschule in Wernberg-Köblitz wurden einige brandschutztechnische Mängel festgestellt, welche den neuesten Vorschriften nicht mehr entsprechen. Die Mängel können ohne größere Eingriffe in die Bausubstanz beseitigt werden. Der Ertüchtigung des Brandschutzkonzeptes für die Turnhalle wurde zugestimmt. Ähnlich verhält es sich auch bei den Lagerräumen im Kellergeschoss im Wasserwerk Kettnitzmühle. Hier werden Feststellanlagen an zwei Türen und Rauchmeldezentralen gefordert. Den Auftrag für diese Maßnahme erhielt die Firma D+H zum Angebotspreis von 2766 Euro.

Die beiden Abwasserpumpsysteme in Damelsdorf sind noch nicht an das Prozessleitsystem der Kläranlage angebunden. Dies soll die Firma Fischer aus Wilting zum Preis von 5 500 Euro erledigen. Die gleiche Funkanbindung ist auch für das Abwasserpumpwerk in der Austraße notwendig. Hier entstehen Kosten in Höhe von 4 993 Euro. Die Löschwassersicherheit in allen Ortsteilen ist von der Leistungsfähigkeit der Hydranten abhängig. Diese muss in regelmäßigen Abständen geprüft und dokumentiert werden. Der Auftrag zur Überprüfung der 40 Hydranten im Gemeindegebiet mit zugehöriger Dokumentation ging an die Firma Fink Leitungstechnik zum Angebotspreis von 2 520 Euro.

Die Gemeindeverbindungsstraße von Maierhof nach Tradlmühle wird im Unterhaltsbereich der Stadt Schnaittenbach bis zur Gemeindegrenze mit einer einlagigen Oberflächenbehandlung versehen. Das restliche Stück von 360 Meter Länge, das im Gebiet der Marktgemeinde liegt, wird im gleichen Zuge mit behandelt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 3 200 Euro. Im Zuge der Wasserleitungserneuerung von der Feistlholzsiedlung nach Diebrunn waren Grabungsarbeiten im gemeindlichen Flurstück Nr. 1005/31 notwendig. Nach Abschluss der Arbeiten muss der Grünstreifen wieder bepflanzt und der Zaun erneuert werden. Diese Arbeiten verursachen Kosten in Höhe von 4 400 Euro. Für die Grundwassermessstellen 2 + 3 sollten nach Wunsch des Ingenieurbüros Piewak Datenlogger zur besseren Auswertung der Daten für das Grundwassermodell Hirschauer Senke installiert werden. Der Auftrag für den Einbau und Parametierung der Datenlogger ging an die Firma G+T aus Schwarzenbruck zum Angebotspreis von 2850 Euro.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.