06.09.2018 - 16:38 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

FC blickt nicht lange zurück

Die Derbyniederlage will Bezirksliga-Spitzenreiter FC Wernberg am Freitag vergessen lassen. Der FC OVI-Teunz hat da ganz andere Probleme.

Sebastian Ebenburger (vorne) und seine Kollegen vom FC Wernberg wollen im Spiel gegen den FC OVI-Teunz schnell in die Erfolgsspur zurück. Bild: mhs
von Autor SHEProfil

Wernberg/Oberviechtach.(she/(trö) Wegen des Kirwa-Wochenendes in Wernberg wurde die Begegnung des FC gegen den FC OVI-Teunz von Sonntag auf Freitag um 18 Uhr vorverlegt.

Nach der Derbyniederlage gegen den TSV Detag Wernberg, die vom Ergebnis her für FC-Trainer Christian Most zu hoch ausfiel, wollte man die Woche über den verlorenen Punkten nicht allzu sehr nachtrauern.

Für Most hat sich der Aufsteiger aus Oberviechtach-Teunz in der laufenden Saison bisher sehr gut präsentiert. Er spielt aus einer sehr guten Ordnung mit der nötigen Laufbereitschaft und Zweikampfstärke, schaffte so bisher für jeden Gegner Probleme und brachte ihn in Schwierigkeiten. Mit den Offensivkräften Löffelmann, Kerbel, Widegger und Uschold verfügt der Gegner, neben dieser gut organisierten Defensive, auch über Qualitäten im Angriff.

Trotzdem will man beim Gastgeber die schwere Heimaufgabe meistern und die Punkte in Wernberg behalten. Im Spielerkader gibt es einige Änderungen: Noah Schmidt steht nach seinem Urlaub wieder im Tor, Matthias Dietl kehrt nach seinem Muskelfaserriss in die Mannschaft zurück. Dagegen wird Stephan Lindner wegen seiner anhaltenden Knieprobleme aussetzen. Ebenfalls noch nicht einsatzfähig sind am Freitag Alexander Grill, René Stellmach und Alexander Biller.

Der FC OVI-Teunz hat es am vergangenen Sonntag nicht geschafft, seine Leistung abzurufen und mit der notwendigen Einstellung, Intensität im Zweikampfverhalten, sowie Einsatz und Laufbereitschaft zu agieren. Folglich verlor der FC gegen den abgebrühten Gast aus Ensdorf verdient mit 1:3. "Nach dieser bitteren und verdienten Niederlage müssen wir uns wieder auf unsere Stärken besinnen und eine andere Gangart und Leistungsbereitschaft an den Tag legen, um konkurrenzfähig sein zu können", sagt FC-Coach Claus Frank.

Es gibt zurzeit viele Ansatzpunkte, die aufzuarbeiten sind. "Wir hatten zu viele einfache Ballverluste im Mittelfeld, haben im Defensivverbund zu viele Geschenke verteilt und unser Offensivspiel leidet weiterhin an fehlender Durchschlagskraft", erklärt Frank. Diese Defizite gilt es beim Topfavoriten aus Wernberg abzustellen. Frank: "Wir werden versuchen, wieder ein unangenehmer und taktisch disziplinierter Gegner zu sein. Jeglicher Punktgewinn gegen den souveränen Tabellenführer wäre jedoch eine Überraschung."

Durch die Rotsperre von Routinier S. Tröger ist der FC erneut gezwungen, in der Defensive umzustellen. Die Defensivkräfte Karl Steger, Daniel Tröger fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Bastian Welnhofer befindet sich noch im Urlaub.

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