26.06.2020 - 10:29 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Das Friedhofskreuz steht wieder

Nach gelungener Renovierung haben Mitarbeiter des Bauhofs das sogenannte „Missionskreuz“ an seinem angestammten Platz wieder aufgestellt.

Albert Wildenauer, Erwin Hartinger, Bürgermeister Konrad Kiener und die Mitarbeiter des Bauhofs (von links) freuen sich über die gelungene Renovierung des Friedhofskreuzes.
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Erwin Hartinger und Albert Wildenauer strahlen, als sie im Beisein des Bürgermeisters Konrad Kiener vor dem frisch renovierten Kreuz auf dem Granitsockel stehen und zusammen mit den beiden Bauhofmitarbeitern der Marktgemeinde die letzten Befestigungsmaßnahmen vornehmen. Und sie können wirklich stolz sein auf ihr Werk, das der Gemeinde immense Kosten gespart hat. Kiener spricht ihnen noch einmal seine volle Anerkennung und den Dank der Gemeinde für ihre großartige Arbeit aus.

Bei der Restaurierung über die Schulter geschaut: Hier der Artikel

Wernberg-Köblitz

Wie berichtet, haben die OWV-Mitglieder in unzähligen Stunden unentgeltlicher Arbeit sowohl vorne als auch hinten fachmännisch morsche Holzteile ersetzt, eingeleimt, geschliffen und beschädigte Buchstaben nachgebildet. Nun erstrahlt das Werk des fränkischen Künstlers Felix Müller aus den 30er Jahren wieder in voller Pracht, nachdem Kirchenmaler Andreas Richter die neuen Holzteile so eingefärbt hat, dass sie nicht mehr als neue Teile zu erkennen sind. Neu ist nur das Kupferblech auf der Oberseite der Kreuzbalken, das als Wetterschutz dient.

Rechts neben dem Kreuz befindet sich ein Friedhofsbrunnen. „Da das Kreuz auch als Kriegerdenkmal dient, überlegen wir uns, ob wir links auf der freien Fläche neben dem Kreuz noch eine Tafel mit den Namen anbringen, da man diese auf dem Kreuz nur schwer lesen kann“, erklärt Erwin Hartinger ihr abschließendes Vorhaben.

Hintergrund:

Während der letzten Arbeiten am Friedhofskreuz wurden die Wege am Friedhof von Unkraut gesäubert. Dafür wurde biologischer Heißschaum verwendet, der von einigen Friedhofsbesuchern skeptisch beäugt worden ist. Bürgermeister Kiener versichert in diesem Zusammenhang, dass die Gemeinde bereits seit sieben Jahren auf jede Art von Unkrautvernichtungsmitteln verzichtet. Der eingesetzte Heißschaum sei völlig ungefährlich.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.