13.02.2020 - 16:34 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Für eine gute Zukunft der Marktgemeinde

„Das Gespräch miteinander und das gemeinsame Ringen um beste Lösungen sind die wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine gute Politik.“ Mit dieser Vorgabe startet der SPD-Ortsverein in den Kommunalwahlkampf 2020.

Zum Auftakt des Kommunalwahlkampfes hatte der SPD-Ortsverband in das Gasthaus "Adana" eingeladen. Ortsvorsitzende Marianne Schieder (rechts) Landratskandidat Peter Wein (vorne links), sowie die SPD-Kreistags- und Marktratskandidaten stellen sich und ihre politischen Ziele vor.
von Richard BraunProfil

Zum offiziellen Wahlkampfauftakt hatte die SPD Wernberg-Köblitz alle interessierten Bürger in das Gasthaus „Adana“ eingeladen. Listenführerin und Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder konnte sich prominenter Wahlunterstützung sicher sein. SPD-Landratskandidat Peter Wein und die Kreistagskandidaten Manuela Betz und Norbert Auer sowie die SPD-Kandidaten für den Marktrat zeigten sich zuversichtlich, dass die SPD auf dem besten Weg sei, das momentane Tief in der Wählergunst zu überwinden und durch bürgernahe und vorausschauende Politik wieder zu neuer Größe anzuwachsen. Die Weichen dafür seien im Wahlprogramm der SPD gestellt.

Marianne Schieder gab den sechs Kandidatinnen und 14 Kandidaten die Gelegenheit, sich und ihre Zielsetzungen dem Wähler näher zu bringen. An zwölf Schwerpunkten, die alle Bereiche des Zusammenlebens abdecken, machten die Kandidaten ihre Politik fest, die von den Markträten Christa Mösbauer, Christian Liebl und Alexander Werner abwechselnd erläutert wurden. Es beginnt mit der bestmöglichen Förderung für die Kinder und setzt sich bis zum Leben im Alter fort. Die Anliegen älterer Mitbürger um Rente, Pflege und andere soziale Fragen sollten künftig durch ein erweitertes Beratungsangebot individuell behandelt werden. Gute und sichere Arbeitsplätze und zusätzliche Freizeit- und Erholungsangebote sind weitere Arbeitsfelder der SPD. Hinzu kommen noch der Umbau des Bahnhofes, der geplante Hochwasserschutz und nicht zuletzt eine neue Mehrzweckhalle. Gerade zu diesem Punkt sieht die SPD keine Alternative. „Eine erneute Prüfung der Detag-Halle ist Zeitverschwendung und kostet unnötig Geld“, ist Marianne Schieder überzeugt. Auch die Förderung des Ehrenamtes ist im Wahlprogramm weit oben angesiedelt. Für mehr Gerechtigkeit sollten hier Richtlinien für die Vereinsförderung sorgen, die für alle Vereine und Einrichtungen verbindlich seien.

Zuletzt kam Zweiter Bürgermeister Alexander Werner auf die finanzielle Situation der Gemeinde zu sprechen, die sich durch den Wegfall von Gewerbesteuereinnahmen deutlich verschlechtert habe. „Mit dem gezielten Ausbau der Wasserversorgung, dem Bau eines Kindergartens, einer Krippe und hohen Investitionen in die Schule hat die Marktgemeinde bereits viel erledigt, was andere Kommunen noch vor sich haben“, verteidigte der Marktrat die hohe Verschuldung. Jetzt könne man sich auf den Bau der „Halle für alle“ konzentrieren, "der durch eine entsprechende staatliche Förderung durchaus möglich sein sollte.“

Nach den örtlichen Kommunalpolitikern erhielt SPD-Landratskandidat Peter Wein Gelegenheit, seine Kandidatur und seine Ziele in der Landkreispolitik vorzustellen. Im Bereich von Mobilfunk und Breitbandausbau sieht Peter Wein viele Versäumnisse in der Vergangenheit, die jetzt mit großem Aufwand beseitigt werden müssten. „Dies dauert alles zu lange und sollte schon viel weiter sei“, ist Teil seiner Kritik. Auch räumt der Landratskandidat dem „Baxi“ wenig Chancen ein: „Die Zahlen sind bisher mehr als ernüchternd.“

Prominente Unterstützung seitens des SPD-Landratskandidaten Peter Wein (stehend) erhielt der SPD-Ortsverband in seiner Auftaktveranstaltung.
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