Am Samstagnacht gegen 23.30 Uhr verständigte ein Anwohner der Nürnberger Straße in Wernberg-Köblitz die Polizei, da er vom Nachbargrundstück mehrere Schussabgaben wahrgenommen hatte. Als er seinen Nachbarn aufforderte, dies zu unterlassen, bedrohte ihn dieser mit dem Leben und verschwand in seinem Haus. Ein Großaufgebot der Polizei umstellte anschließend das Anwesen und konnte telefonisch Kontakt zu dem Mann aufnehmen. Er verließ wenig später das Anwesen und konnte von Polizeikräften festgenommen werden. Hierbei leistete der 64-jährige Mann Widerstand. Er konnte überwältigt und mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Anschließend wurde er aufgrund akuter Fremdgefährdung in eine Fachklinik eingewiesen, teilte die Polizeiinspektion Nabburg am Sonntag mit.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in Amberg wurde sein Anwesen anschließend durchsucht. Es konnten zwei Schreckschusspistolen mit Munition, zwei Gewehre, ein Schwert sowie eine Armbrust, Pfeil und Bogen, mehrere Kampfmesser sowie eine Machete aufgefunden und sichergestellt werden. Da weiterhin diverse Chemikalien und eine Großzahl an sogenannten China-Böllern aufgefunden wurden, wurde die technische Sondergruppe der Polizei verständigt. Diese konnte nach einer Begutachtung der Mittel Entwarnung geben, denn es gehe hiervon keine Gefahr aus. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und weiterer Delikte eingeleitet.
Ablauf einer Zoll-Kontrolle mit einer teilmobilen Röntgenanlage













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