Wernberg-Köblitz
16.11.2021 - 10:36 Uhr

Mahnung für Frieden, Freiheit und die Demokratie in Wernberg-Köblitz

Bei einer zentralen Gedenkveranstaltung am Wernberger Kriegerdenkmal wurde er Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung gedacht Bild: Maria Schlögl/exb
Bei einer zentralen Gedenkveranstaltung am Wernberger Kriegerdenkmal wurde er Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung gedacht

Auch in diesem Jahr legte Bürgermeister Konrad Kiener bei einer zentralen Gedenkfeier am Marktplatz in Wernberg-Köblitz für die Gefallenen der Weltkriege sowie aller Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung eine Schale am Kriegerdenkmal nieder. Pandemiebedingt fanden keine weiteren Veranstaltungen in den einzelnen Gemeindeteilen statt.

Zuvor hatte Pfarrer Markus Ertl in der St.-Anna-Kirche ebenfalls für die gesamte Pfarreiengemeinschaft den Gottesdienst zelebriert. Anschließend begrüßte der Vorsitzende der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Wernberg-Köblitz, Willibald Eimer, die anwesenden Bürger am Marktplatz. Er ging in seiner Rede auf die dunklen Seiten der deutschen Geschichte in Zeiten der beiden großen Weltkriege ein und mahnte, diese nicht zu vergessen oder zu verdrängen.

Bürgermeister Konrad Kiener betonte, dass auch in Zeiten der Pandemie am Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht wird, verbunden mit dem immerwährenden Einsatz für Frieden, Freiheit und die Demokratie. Dies gelte gerade auch in der jetzigen Zeit, wo in Europa neue Nährböden für Hass, Abgrenzung und radikalen Nationalismus gelegt werden, auch über die sozialen Medien. Musikalisch wurde die Veranstaltung von den Naabtaler Musikanten gestaltet.

 
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