Wernberg-Köblitz
30.07.2019 - 16:39 Uhr

Mutter Anna: Eine starke Frau

Mutter-Anna-Wochenende in Wernberg-Köblitz: Das ist Freude, Glaube und Verpflichtung. Drei Tage lang werden Festgottesdienste gefeiert, gewidmet den Priestern und den Familien.

Den Festgottesdienst gestalteten (von links) Generalvikar Michael Fuchs, Pastoralreferent Alfred Kick und Pfarrer Markus Ertl. Bild: exb
Den Festgottesdienst gestalteten (von links) Generalvikar Michael Fuchs, Pastoralreferent Alfred Kick und Pfarrer Markus Ertl.
Der Marktplatz war der ideale Ort für einen Festgottesdienst im Freien. Zahlreiche Gläubige beteiligten sich daran. Bild: exb
Der Marktplatz war der ideale Ort für einen Festgottesdienst im Freien. Zahlreiche Gläubige beteiligten sich daran.

Aber über allem steht die heilige Anna, Mutter von Maria und Großmutter von Jesus. Eine Frau, die stark war im Gebet und ein Vorbild für alle Frauen, Mütter und Großmütter ist.

Generalvikar Michael Fuchs, Ehrengast und Festredner beim Mutter-Anna-Fest, erklärte das Leben und Wirken Annas, ihr spätes Erscheinen in den Schriften der Kirche und ihren Weg über das Gebet in die Großmutterrolle für Jesus. Generalvikar Fuchs stellte das Leben Annas in einen Kontext zur heutigen Zeit. Er unterstrich, wie wichtig der Zusammenhalt der Familien und das Gebet seien. Sogar Martin Luther rief die heilige Anna um sein Leben bittend an, nachdem er vom Blitz getroffen worden war.

Die Festpredigt war eindringlich, von der Lehre der Kirche bis zur Einordnung in die heutige Zeit. Die Heilige wurde als Beispiel für gütige und tätige Großeltern bezeichnet. Der Generalvikar stellte sogar die Frage nach einem "Großelterntag", vergleichbar mit "Vater- und Muttertag".

Nach der Prozession zum Kalvarienberg wurde das traditionelle Anna-Brot gesegnet und verteilt.

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