07.06.2019 - 11:34 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Neue Fahne zum Vierzigsten

Der Frauenbund Oberköblitz feiert seinen 40. Geburtstag mit einem Jubiläumsgottesdienst und einem neuen Zeichen der Verbundenheit. 33 Gründungsmitglieder werden besonders geehrt.

Pfarrer Markus Ertl segnet die neue Fahne. Die alte Schmuckfahne und die leichtere neue Fahne berühren sich und stehen für die Verbundenheit und die Zusammengehörigkeit des Frauenbundes Oberköblitz.
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Der Frauenbund Oberköblitz wurde 1979 gegründet. Deshalb wurde nun das 40-jährige Bestehen mit einem Jubiläumsgottesdienst gefeiert. Es wurde eine neue Vereinsfahne angeschafft, die das aktuelle Logo des Frauenbundes trägt. Sie ergänzt das alte Banner, das weiterhin bei besonderen Anlässen verwendet werden soll. Die neue, leichtere Fahne soll zum Einsatz kommen, wenn längere Wege zurückgelegt werden müssen, etwa bei der Fronleichnam-Prozession.

Feierlich mit ihren blauen Tüchern zogen in großer Anzahl die Mitglieder des Frauenbundes hinter ihrer Schmuckfahne ins Gotteshaus ein, gefolgt von den Gästen des Frauenbundes Wernberg und Pfreimd, KAB und KJK mit Fahnen und Pfarrer Markus Ertl. Die musikalische Begleitung übernahm der Kirchenchor.

Im Anschluss wurden eine neue Bienenwachskerze mit Prägung des Vaterunser, 33 goldene Frauenbundnadeln für die Ehrung der Gründungsmitglieder und die neue Fahne in einer feierlichen Zeremonie vom Pfarrer gesegnet. Die Fahnenträgerinnen stellten sich vor den Altarstufen auf und die beiden Fahnen berührten sich. Dazu sagte die Sprecherin des Frauenbundes Oberköblitz Maria Schlögl: "Seht diese, eure neue Fahne und auch die bisherige Fahne als ein Symbol für Solidarität, Mitverantwortung und Sorge um das Gemeinwohl - ganz im Sinne des Frauenbundes. Kompetent, solidarisch, engagiert." In den Fürbitten wurden dann die Aktivitäten des Frauenbundes zum Ausdruck gebracht und bei jedem Textabschnitt eine Blume einem Strauß zugefügt. Für die verstorbenen Mitglieder wurde die Kerze angezündet.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Frauen noch im Landgasthof Burkhard zur weltlichen Feier mit einem Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre. Die Vorsitzende zeichnete die 33 noch lebenden Gründungsmitglieder aus (siehe Kasten). Eine Vorausschau auf die nächsten Veranstaltungen beendete den offiziellen Teil der Feier.

Eine stattliche Zahl von Mitgliedern des Frauenbundes folgte der Fahne beim feierlichen Einzug ins Gotteshaus St. Josef
Die Gründungsmitglieder:

Goldene Nadeln verliehen

Die 33 noch lebenden Gründungsmitglieder wurden beim Frauenbundjubiläum geehrt. Die Goldene Nadel erhielten Erika Blöth, Helga Buchner, Marie-Luise Demleitner, Antonia Dippl, Margarete Farchmin, Anneliese Fiedler, Juliane Hammerl, Anna Häring, Johanna Hartinger, Anni Herzog, Margarete Jäger, Veronika Jungwirth, Maria Kiener, Hildegard Kiener, Helga Kraus, Marianne Kraus, Lidwina Kraus, Anna Kumeth, Maria Mergans, Maria Mutzbauer, Waltraud Pößl, Maria Reil, Maria Reiß, Marianne Schatz, Rosa Schlögl, Theresia Schreyer, Anna Schweiger, Hedwig Seebauer, Getrud Spichtinger, Veronika Weber, Maria Weber, Angela Wild und Therese Zwack. (twi)

Viele Frauenbundmitglieder kamen in ihren blauen Tüchern zum Jubiläumsgottesdienst.

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