06.12.2019 - 15:57 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Neuer Förster im Revier

Das Staatswaldrevier Kettnitzmühle hat einen neuen Förster. Seit dem Spätsommer hat Simon Schmidt die Nachfolge von Leonhard Hartinger angetreten und ist damit für gut 2600 Hektar oberpfälzischen Staatswald zuständig.

Der Leiter des Forstbetriebs Schnaittenbach, Philipp Bahnmüller, freut sich über den neuen Förster für das Staatswaldrevier Kettnitzmühle, Simon Schmidt (links).
von Externer BeitragProfil

Der 26-jährige Wolfringer Simon Schmidt kehrt nach seinem Forststudium an der Hochschule Weihenstephan und einigen Forst-Stationen in Bayern wieder in die alte Heimat zurück."Nach nicht einmal einem Jahr bei den Staatsforsten direkt ein eigens Revier zu bekommen und dann auch noch vor der eigenen Haustür, das ist wirklich klasse", freut sich Förster Schmidt laut einer Pressemitteilung der Bayerischen Staatsforsten über seine neue Wirkungsstätte.

Erfahrungen in der Revierarbeit konnte er bereits seit Jahresbeginn als Vertretung im südlichsten Teil des Staatsforstbetriebs Schnaittenbach im Revier Freudenberg sammeln. Die Begeisterung für den Wald und die Forstwirtschaft wurden Schmidt aber bereits in die Wiege gelegt, da die Familie selber Waldbesitzer ist. Diese Begeisterung mündete in dem bereits erwähnten Forststudium und im Anschluss in die Anwärterprüfung für den Staatsdienst an der Forstschule in Lohr am Main.

"Ich freue mich sehr auf die vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben im neuen Revier", erklärte Schmidt, wobei er nicht verschwieg, dass mit dem Klimawandel und den damit einhergehenden höheren Temperaturen sowie geringeren Niederschlägen die Herausforderungen wüchsen. Seine Antwort auf den Klimawandel ist der Waldumbau.

Sein Revier Kettnitzmühle erstreckt sich grob von Schnaittenbach bis über Pfreimd hinaus sowie von Kemnath im Süden bis Neudorf im Norden. Die Kiefer ist mit einem Anteil von über 60 Prozent die häufigste Baumart gefolgt von der Fichte mit knapp 20 Prozent. Das Laubholz - vor allem Eiche und Buche - ist noch in der Minderheit. Im Zuge des Waldumbaus werden aber die Anteile der Laubbäume zunehmen. Die Kernaufgaben des Försters sind vor allem die Pflege und Nutzung des Waldes und damit auch die Ernte des regionalen und ökologischen Wertstoff Holz.

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