21.09.2021 - 15:30 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Ursache für Kanalschäden an der Baumwurzel packen

Ein Kastanienbaum am richtigen Ort ist ein wunderbares Geschenk der Natur. Am falschen Standort kann er jedoch für großen Schaden sorgen. Mit dieser Problematik muss sich der Umweltausschuss in Wernberg-Köblitz auseinander setzen.

Der mächtige Kastanienbaum in der Böhmerwald Straße fällt demnächst der Säge zum Opfer. Sein Wurzelwerk verursachte wiederholt Schaden an der Kanalisation.
von Richard BraunProfil

Von einem Grundstücksbesitzer in der Böhmerwaldstraße wurde eine defekte Kanalhausanschlussleitung gemeldet. Durch eine Kamerabefahrung wurde festgestellt, dass die Wurzeln eines unmittelbar daneben befindlichen Kastanienbaums in die Leitung gewachsen sind und das gesamte Rohr dicht machten. Da dieser Baum auf öffentlichen Grund steht, ist die Gemeinde für die Beseitigung des Schadens zuständig. Bereits vor drei Jahren wurde ein ähnlicher Schaden durch den Baum verursacht. Die Kosten beliefen sich damals auf 5000 Euro.

Der Bau- und Umweltausschuss hat sich nun entschlossen, die Kastanie durch eine Fachfirma beseitigen zu lassen, zumal diese auch noch innerhalb des Straßenbereiches steht. Ein weiterer Besichtigungspunkt war die Baustelle "Paul-Schiedt-Straße".

Stefan Ott, Mitarbeiter der Bauverwaltung, erläuterte vor Ort den Baustand bei der Erneuerung der Straße. Innerhalb des Straßenbereiches sind mittlerweile alle Versorgungsleitungen verlegt. In diesem Zuge wurde auch die Wasserleitung im Brandenburger Weg erneuert. Im nächsten Schritt erfolgt nun die Pflasterung der Gehwege und das Anlegen der Grünanlage. Bis Ende November sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Im gesamten Gemeindegebiet müssen einige Bankette an Gemeindeverbindungsstraßen nachgebessert werden. Der Auftrag dafür ging an die Firma Kompact zum Preis von rund 15 000 Euro. Die gleiche Summe wird noch einmal fällig, wenn das Material als belastet eingestuft wird und auf einer Deponie entsorgt werden muss.

Die Einzäunung des Dorfweihers in Kötschdorf ist sehr marode und muss erneuert werden. Die Dorfgemeinschaft hat sich angeboten, gegen eine "anständige Brotzeit" die Arbeiten in Eigenleistung auszuführen. Die Materialkosten in Höhe von etwa 5000 Euro gehen zu Lasten der Gemeindekasse. Damit war der Bauausschuss einverstanden.

Aus sicherheitstechnischen Anforderungen muss der Kinderspielplatz in Feistelberg ebenfalls eingezäunt werden. Der Auftrag dafür ging an die Firma Scharnagel zum Angebotspreis von 3248 Euro.

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