In Saltendorf steht "Am Anger" die Erneuerung des Regenwasserkanals an. Der ist nicht nur in einem sehr schlechten Zustand, sondern auch unterdimensioniert: Bei mittleren und stärkeren Regenereignissen tritt Wasser über die Schächte aus und läuft dann oberflächlich ab. Drei Büros wurden deshalb angeschrieben, um eine Sanierung zu planen. Voraussichtliche Planungskosten: rund 21 000 Euro. Der Auftrag ging an das Büro Schultes aus Grafenwöhr. Zugrundegelegt wurden anrechenbare Kosten für die Maßnahme in Höhe von 100 000 Euro. Einstimmig billigte der Marktrat bei seiner jüngsten Sitzung diesen Schritt.
Einig war sich das Gremium auch bei einem weiteren Auftrag für das Büro Schultes, der die Entwurfsplanung und Ausschreibung für die Erneuerung der Paul-Schiedt-Straße betrifft. Die Maßnahme hatte man zwar zunächst verschoben, sie kommt nun aber doch zum Tragen und zwar mit Hilfe von Haushaltsmitteln, die nicht benötigt werden: Insgesamt 50 000 Euro, die ursprünglich für den Kanal- und Wasserleitungsbau in Damelsdorf und für Planungsleistungen für ein neues Baugebiet vorgesehen waren, sollen in den Straßenbau fließen. Beiträge von den Anliegern können dabei nicht erhoben werden, die Verwaltung rechnet mit staatlichen Zuschüssen in pauschalierter Form, die allerdings "nur eine untergeordnete Rolle" spielen dürften. Mit den Anliegern sei "baldmöglichst eine Anlieger-Versammlung durchzuführen", so die Beschlussfassung.
Noch ein weiterer Auftrag ging an Schultes: Er betrifft die Wasserleitung zwischen Glaubendorf und Schwarzberg. Das Ingenieurbüro hatte mit rund 46 700 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben für Planungsleistungen zur Erneuerung der Wasserleitung. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei 450 000 Euro, es wird aber mit einem Fördersatz von 70 bis 80 Prozent gerechnet.
Gleich neun Bieter gab es für eine neue Eingangstüre zum Feuerwehrhaus in Unterköblitz. Den Zuschlag erhielt als wirtschaftlichster Bieter die Firma Lotter & Ausberger aus Amberg: 6842,50 Euro soll die neue Eingangstür kosten. Etwas teurer kommt eine Ast- und Wallheckenschere, die der Bauhof benötigt: rund 8400 Euro. Die Firma Rester Landtechnik GmbH aus Wernberg-Köblitz bekam dafür den Zuschlage. Zwar lag das Angebot geringfügig über dem einer Firma aus Hagelstadt, dies sei jedoch aufgrund des geringen Preisunterschieds zu rechtfertigen, hieß es nach Rücksprache mit dem bayerischen Kommunalen Prüfungsverband. Letztlich gaben aber auch technische Details den Ausschlag. Bauhofleiter Ernst Schwendner hatte für ein Gerät mit Messern statt mit Säge plädiert, das man bereits erprobt hatte. Noch Diskussionsbedarf gab es zur Anschaffung eines Fendt-Geräteträgers für den Bauhof. Auf Antrag von Drittem Bürgermeister Georg Schlögl wurde dieser Tagesordnungspunkt in den nichtöffentlichen Teil verlegt.












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