24.06.2020 - 14:18 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Wernberger Schule verbessert digitale Ausstattung

Der Lockdown der zurückliegenden Wochen hat mehrere Schwächen im Schulsystem aufgezeigt. Nicht alle Schüler verfügen über die technischen Möglichkeiten, von zuhause aus dem Unterricht zu folgen. Jetzt reagiert die Gemeinde.

Der Steinbruch bei Döllitz besitzt jetzt eine offizielle Adresse. Der Zufahrtsweg wird "Zum Steinbruch" benannt.
von Richard BraunProfil

Der Haupt- und Finanzausschuss thematisierte in seiner Sitzung die digitale Ausstattung der Schule. In der Grund- und Mittelschule sollen zwei weitere Klassenzimmer digital ausgestattet werden.

Ausschuss rüstet nach

In Abstimmung mit der Schulleitung erhalten die Klassenzimmer ein interaktives Touchdisplay, eine Dokumentenkamera, einen Laptop für die Lehrkraft und PCs für die Schüler. Außerdem soll noch ein iPad-Koffer mit 15 iPads und ein Display für die Schulaula angeschafft werden. Damit soll sichergestellt werden, dass im Falle eines erneuten Lockdown alle Schüler zuhause erreicht werden können.

Der Haupt- und Finanzausschuss vergibt den Auftrag zur Beschaffung von den interaktiven Displays und den Dokumentenkameras an die Firma Audiovisuelle Technik Ferstl zum Angebotspreis von 18 296 Euro. Den Auftrag für die Laptops und das Display in der Aula erhielt die Firma Grasmüller (11 053 Euro). Den Koffer mit 15 I-Pads liefert die Firma Degen zum Preis von 10 079 Euro. Das Fahrzeug des Bauhofleiters ist in die Jahre gekommen und soll ersetzt werden. Für die Ersatzbeschaffung wurden 23 000 Euro bereitgestellt.

Nun mit Adresse

Der Steinbruch bei Döllitz verfügte bisher über keine postalische Adresse. Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass auswärtige Lieferanten den Steinbruch nicht finden, da dieser nicht im Navigationsgerät hinterlegt ist. Außerdem gibt es ohne Adresse keinen Breitbandanschluss. Die Betreiberfirma stellte nun einen Antrag auf Namensgebung des öffentlichen Feld- und Waldweges, der von der SAD 25 zu ihrem Betriebsgelände führt. Eine Umstufung des Weges in eine Ortsstraße ist nicht erforderlich. Die Straßenunterhaltspflicht wird zudem ebenfalls nicht verändert. Nach dem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses soll der Weg künftig als „Zum Steinbruch“ bezeichnet werden.

Informationen über die Wernberger Schule

Der Forstwirtschaftsplan für die gemeindeeigenen Waldflächen wird zur Zeit überarbeitet. Dazu gibt es einen aus der Bevölkerung eingereichten Antrag, den derzeit als forstwirtschaftlich genutzten Wald am Schlossberg/Burgberg umzuändern in einen nicht-forstwirtschaftlich genutzten Wald. Gegenstand des Antrages ist es, den Wald möglichst naturnah und nicht wirtschaftlich genutzt zu belassen.

Eine Herausnahme der Fläche aus dem Wirtschaftsplan würde bedeuten, dass das Forstamt nicht mehr für die Pflege und Nutzung der Fläche zuständig ist. Alle anstehenden Arbeiten und die Beurteilung, welche Arbeiten anstehen und wie diese sinnvollerweise auf den Waldbestand angewendet werden, müssten dann durch die Gemeinde selbst getroffen werden. Zudem müssten auch etwaige Bepflanzungen, Pflege der Bepflanzungen und die Kontrolle dieser übernommen werden. Der Finanzausschuss stimmte der Herausnahme der Waldfläche Nummer 267 aus dem Wirtschaftsplan nicht zu.

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