24.02.2020 - 11:23 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Workshop erklärt das Smart Home

Ein digital vernetztes Zuhause kann den Alltag erleichtern und das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Bei einem Workshop von Oberpfalz Medien bei Conrad Electronic in Wernberg-Köblitz erfuhren Interessierte, wie das funktioniert.

Kundenbetreuer Christian Demleitner und seine Mitarbeiter stellen den Seminarteilnehmern Smart-Home-Geräte vor und erklären ihnen die Möglichkeiten der Vernetzung. Zu den interessierten Zuhörern gehört auch Erich Gruber aus Dürnsricht-Fensterbach (stehend, links).
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Erich Gruber aus Dürnsricht-Fensterbach war Technologieplaner bei Siemens und ist mit der Computer- und Handy-Entwicklung "groß geworden". Heute interessiert sich der 72-jährige für die digitale Vernetzung der eigenen vier Wände. "Ich bin offen für jede Form neuer Technik", versichert der Maschinenbaumeister. "Alexa" und "Smart Home" sind gute Bekannte.

Als Erich Gruber die Anzeige für einen Workshop von Oberpfalz-Medien las, war ihm klar: "Da muss ich dabei sein". Zusammen mit vier weiteren Bewerbern traf er sich am Samstag in den Räumen von "Conrad Electronic" in Wernberg-Köblitz und ließ sich über die aktuelle Entwicklung der digitalen Vernetzungstechnik informieren. Kundenbetreuer Christian Demleitner und seine Mitarbeiter stellten den Teilnehmern die intelligenten Helfer für Küche, Bad und Wohnzimmer vor. Produkte von "Homematic" regeln den Heizkörperthermostat über Tür- und Fensterkontakte, sorgen am Morgen für ein vorgeheiztes Badezimmer und die gewünschte Beleuchtung, steuern das Garagentor und fahren Markisen und Rollläden bei direkter Sonneneinstrahlung runter.

"Die Versorgungstechnik regelt Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität auf die gewünschten Werte", erklärt Christian Demleitner den Zuhörern. Das Problem war bisher, dass die Geräte der verschiedenen Hersteller nicht kompatibel miteinander waren. Das habe "Conrad Electronic" jetzt mit der Plattform "Conrad Connect" gelöst, so der Kundenbetreuer. Mit dieser Cloud ließen sich alle smarten Geräte miteinander verbinden, unabhängig von den Herstellern und den Betriebssystemen.

"Die Anwendungen können den Alltag deutlich vereinfachen", erfuhren die Seminarteilnehmer. "Smart Home" regelt, wann und mit welcher Temperatur der Morgenkaffee gebrüht werden soll. Wer seinem Kühlschrank das Einkaufen überlassen will, verbindet ihn mit einem Online-Händler, der für Nachschub sorgt. Anwender Erich Gruber nutzt die digitalen Helfer auch zur Sicherheit. Ist er längere Zeit weg, "knippst" er von unterwegs mit Hilfe einer App auf dem Handy das Wohnzimmerlicht an, um für ungebetene Gäste seine Anwesenheit zu signalisieren. Zur gewünschten Zeit geht das Licht dann wieder aus.

Lesen Sie mehr über das Smart Home.

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