14.11.2019 - 10:09 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Whatsapp verbietet Newsletter-Versand ab 7. Dezember

Jetzt ist es offiziell. WhatsApp hatte es in der Vergangenheit mehrmals angekündigt. Das Aus für den Newsletter kommt am 7. Dezember 2019. Der Messengerdienst setzt stärker auf die direkte Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden.

Whatsapp will den Versand von Newslettern verbieten..
von Alexander Unger Kontakt Profil

Die Broadcast-Funktion von Whatsapp ist eine beliebte Möglichkeit, Nutzern Informationen aufs Smartphone zu schicken. Whatsapp will das künftig unterbinden. In einer Nachricht heißt es: „Wir verpflichten uns, den privaten Charakter unserer Plattform zu stärken und die Benutzer vor Missbrauch zu schützen. […] Wir sind uns bewusst, dass einige Unternehmen versuchen, unseren Machine-Learning-Tools auszuweichen, auch wenn wir unermüdlich daran arbeiten, sie zu verbessern.“

Whatsapp, das zu Facebook gehört, teilt weiter mit: "Darüber hinaus wird WhatsApp ab dem 7. Dezember 2019 rechtliche Schritte gegen diejenigen einleiten, bei denen wir feststellen, dass sie andere Personen bei Missbrauch, der gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt, wie automatisierte Nachrichten, Massennachrichten oder nicht personenbezogene Nutzung, belästigen oder unterstützen (...). Hintergrund für das harte Durchgreifen sind unter anderem Fake-News-Vorfälle in Indien. Dort kam es unter anderem im vergangenen Jahr sogar zu Lynchmorden.

Kostenloser „Guten-Morgen-Newsletter“

Oberpfalz-Medien reagieren auf die Ankündigung. Bereits jetzt versorgt onetz.de Nutzer per E-Mail-Newsletter. Der kostenlose „Guten-Morgen-Newsletter“ ist personalisiert. Der Empfänger bekommt die Themen, die ihn wirklich interessieren. Alternativen bei Messenger-Diensten wie Telegram oder Wire sind derzeit keine Alternative für Onetz. Die Zahl der Nutzer anderer Dienste ist derzeit noch zu gering. WhatsApp ist in allen Altersgruppen verbreitet, um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Eine Reichweite wie WhatsApp kann derzeit kein anderer Messenger in Deutschland und Europa bieten.

Die Entwicklung geht weiter, das Nutzerverhalten ändert sich stetig, neue Möglichkeiten entstehen. Oberpfalz-Medien werden auch darauf reagieren. Derzeit arbeitet das Team von onetz.de an einer App - inklusive Push-Benachrichtigung. Es bleibt also spannend.

So funktioniert der Onetz-Guten-Morgen-Newsletter

Oberpfalz

Nachricht von Whatsapp zum Newsletter-Versand

WE ARE COMMITTED TO REINFORCING THE PRIVATE NATURE OF OUR PLATFORM AND KEEPING USERS SAFE FROM ABUSE. WE RECENTLY DETAILED OUR ON-PLATFORM CAPABILITIES TO IDENTIFY AND BAN ACCOUNTS IN THIS WHITE PAPER: STOPPING ABUSE: HOW WHATSAPP FIGHTS BULK MESSAGING AND AUTOMATED BEHAVIOR. […]
BEGINNING ON DECEMBER 7, 2019, WHATSAPP WILL TAKE LEGAL ACTION AGAINST THOSE WE DETERMINE ARE ENGAGED IN OR ASSISTING OTHERS IN ABUSE THAT VIOLATES OUR TERMS OF SERVICE, SUCH AS AUTOMATED OR BULK MESSAGING, OR NON-PERSONAL USE, EVEN IF THAT DETERMINATION IS BASED ON INFORMATION SOLELY AVAILABLE TO US OFF OUR PLATFORM.

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