„1965 fand im Saal des Falkenberger ‚Roten Ochsen‘ ein Tanz statt“, erklärt Karl-Heinz Meier. Gemeinsam mit Freunden war der Wiesauer damals hinunter gefahren, um einen geselligen Abend zu verleben. „In der Bar hat es dann gefunkt“, fügt Hermine Meier, die aus Falkenberg stammte, hinzu.
Standesamtlich heirateten die beiden im Januar 1969 im Heimatort der Braut. Einen Tag später tauschten sie vor dem Wiesauer Kaplan Gottfried Rottner in der Pfarrkirche St. Michael die Ringe. Zur anschließenden Feier in der „Linde“, die sich seinerzeit am Kirchplatz befand, hatte man nicht weit. „Bewirtet wurden wir von Wirtin Resi Zwack“, erinnert sich das Jubelpaar.
Mit Tochter Andrea wurde die junge Familie wenig später komplett. 1971 kaufte sich das Paar ein kleines Häuschen am Wiesauer Tannweg, das sie mit viel Aufwand und Liebe sanierten, um es bewohnbar zu machen. Besonders stolz sind die beiden auf die Enkel Luisa und Jakob.
Karl-Heinz Meier war Nähmaschinentechniker. Angestellt war er bei der Wiesauer Bekleidungsfirma Kärner. Später betreute er als Versicherungsfachmann seine Kunden. Bei Kärner war auch Ehefrau Hermine beschäftigt, die mit ihrer Arbeit als Näherin zum Familieneinkommen beitrug. Nicht selten sieht man Karl-Heinz Meier am Zapfhahn des Falkenberger Kramerstodls ausschenken. Die Zoigl-Gaststätte betreiben Schwiegersohn Wolfgang und Tochter Andrea Fischer gemeinsam.
Zur goldenen Hochzeit gratulierten die Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes, Brigitte Weig, Freunde, Nachbarn und Verwandte. Auch Bürgermeister Toni Dutz schaute vorbei. Noch einmal gefeiert wird in einer Gaststätte in der Klosterstadt Waldsassen, ließ das Jubelpaar noch wissen.



















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