Nach der Sommerpause hatte der Marktrat nach 20 Minuten die öffentlichen Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Am Ende der Septembersitzung folgten noch ein paar Anmerkungen. So ist der untere Teil der Pfarrer-Ferstl-Straße derzeit eine kleine Baustelle. Marktrat Hubert Konz (CSU) sah die rot-weißen Warnbaken, die eigentlich für Sicherheit sorgen sollen, aus einem kritischen Augenwinkel. So wie sie in der Kurve stünden, würden sie selber zu einer Gefahr, mahnte er. Die Arbeiten würden bald abschlossen sein, versprach Marktrat Thomas Streber (FW). Die Zufahrt zum neuen Baugebiet am östlichen Teil des Kreuzberges könnte über den Höhenweg erfolgen. Die Grundstücksverhandlungen mit der Diözese Regensburg verliefen bislang positiv. "Man muss aber auch die Pächter der landwirtschaftlichen Flächen einbinden", forderte Hubert Konz eine Einigung. Er sprach auch die Verkehrssicherheit an. Landwirtschaftliche Fahrzeuge und Autos würden dort vermehrt aufeinandertreffen.
"Wir müssen mit bezahlbaren Maßnahmen dafür sorgen, dass nichts passiert", sagte Bürgermeister Toni Dutz. Möglich seien Ausweichstellen am verlängerten Buchweg. "Wir brauchen das neue Baugebiet. Die Bauwilligen warten bereits auf grünes Licht."
Dutz sauer über zu viel Datenschutz
Mit Verwaltungsamtmann Daniel Völkl hat die Gemeinde Wiesau einen neuen Datenschutzbeauftragten. Das Amt übte bis zu seinem Ausscheiden aus dem Rathaus Harald Seitz aus. Kommissarisch wurden die Aufgaben schon von Völkl betreut, der mit einstimmigem Gemeinderatsbeschluss jetzt auch offiziell beauftragt wurde.
In diesem Zusammenhang nahm Bürgermeister Toni Dutz die seiner Ansicht nach ausufernden Bestimmungen des Datenschutzes ins Visier. Neuerdings werde es Vereinen verwehrt, bestimmte Zielgruppen anzuschreiben. Jüngstes Beispiel sei eine Geschenke-Aktion der Feuerwehr, zu der man junge Familien einladen wollte, um ihnen beim Weinfest ein Stofftier zu überreichen. Die Information aber sei aus datenschutzrechtlichen Gründen nahezu unmöglich gemacht worden. Vor einem Problem stehe auch das Rote Kreuz, das Einladungen zu Seniorennachmittagen verschicken möchte. „Die Adressen dürfen nicht mehr verwendet werden“, bedauerte Dutz und sprach von Auswüchsen eines „übertriebenen Datenschutzes“. Diese Blockade der engagierten Arbeit der Ehrenamtlichen sei sehr schade. „Aber man muss das wohl so akzeptieren.“




















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