Bereits in der letzten Sitzung beauftragten die Markträte die Verwaltung, an der sogenannten Bündelausschreibung für die Jahre 2023 bis 2025 teilzunehmen. Damit näher befassen muss sich der Markt Wiesau aber erst, wenn die entsprechenden Angebote vorliegen. Diese werden nämlich von der Schweriner Kubus Kommunalberatung und Service GmbH eingeholt, um den günstigsten Stromanbieter zu ermitteln.
Zudem einigte sich das Gremium vor rund vier Wochen auch auf die künftige Beschaffung von 100 Prozent Ökostrom mit Neuanlagenquote. Im Verlauf der zurückliegenden Sitzung Ende Februar hatte Freier Wähler-Marktrat Markus Schäffler um nähere Informationen über die Stromverbräuche bzw. Ausgaben im zurückliegenden Jahr 2020 gebeten, um sich einen genauen Einblick zu verschaffen.
845.000 Kilowattstunden
Bürgermeister Toni Dutz legte die von der Verwaltung ermittelten Zahlen für die verschiedenen Stromverbäuche als Mitteilungsvorlage vor, ohne das Zahlenwerk jedoch in der aktuellen Sitzung näher zu kommentieren: Heizstrom (Stadtwerke Amberg) 124.854 Kilowattstunden (Kosten: 25.424 Euro), Normalstrom (Rewag) 182.439 kWh (Kosten: 45.072 Euro), Straßenbeleuchtung (Stadtwerke Burg): 146.534 kWh (Kosten 31.988 Euro), sogenannte Leistungsgemessene Abnahmestellen (Stadtwerke Augsburg): 391.251 kWh (Kosten: 80.311 Euro).
Die Gesamtverbräuche laut Verwaltung beziffern sich laut der von Dutz bzw. der Kämmerei vorgelegten Aufstellung auf rund 845.000 Kilowattstunden bzw. rund 183.000 Euro.
Zeitersparnis
Einstimmig befürwortet wurde der Vorentwurf für die Änderung des Bebauungsplanes „Kowitzäcker“. Aktuell davon betroffen seien laut Bürgermeister Dutz die Parzellen 24 bis 26. „Darüber wurde bereits diskutiert bzw. wurde die Änderung einstimmig beschlossen“, erinnerte Bürgermeister Dutz an die zurückliegende Debatte im Februar. „Da die Änderung lediglich drei Parzellen betrifft und wir Zeit sparen wollen, wurde der Vorentwurf durch die Verwaltung gefertigt“, informierte Dutz.
„Wir möchten eine rasche Bebauung ermöglichen.“
Anklingen ließ der Vorsitzende, dass man – sofern der Vorentwurf einer ausführlichen Ausgestaltung bedürfe – die Träger öffentlicher Belange mit einbeziehen werde. „Sie können die möglichen Einwände in einer entsprechenden Stellungnahme zum Ausdruck bringen“, schob Toni Dutz nach.
Laut Dutz liegen die Parzellen in unmittelbarer Nähe der Sankt Anna-Kapelle bzw. an der Schönfelder Straße. „Wir möchten eine rasche Bebauung ermöglichen“, kommentierte Bürgermeister Dutz den einstimmig gefassten Beschluss der Markträte.







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