16.08.2018 - 14:43 Uhr
WiesauOberpfalz

Betend durch die Heusterz

In aller Frühe startet am Feiertag "Mariä Himmelfahrt" die Pilgertour zur Stadtpfarrkirche in der rund zwölf Kilometer entfernten Kreisstadt.

Seit nunmehr elf Jahren machen sich Wiesauer an "Mariä Himmelfahrt" auf den Weg nach Tirschenreuth. Geleitet wird die Wallfahrer-Gruppe von Ewald Oppl (hinten rechts).
von Werner RoblProfil

In aller Frühe startete am Feiertag "Mariä Himmelfahrt" die Pilgertour zur Stadtpfarrkirche in der rund zwölf Kilometer entfernten Kreisstadt. Der rund zweistündige Fußweg - mit der Sankt-Michaelskirche Wiesau als Ausgangspunkt - führte durch die Heusterz, vorbei an der Himmelsleiter und nach einer kurzen Verschnaufpause schließlich hinauf zur Tirschenreuther Stadtpfarrkirche. "Wo ist Gott am Feiertag? Wie kann man den arbeitsfreien Tag sinnvoller nutzen als nur mit Einkaufen im benachbarten Franken?" Nachdenklich stimmte Pilgerleiter Ewald Oppl - von einem zweitägigen Johannisthal-Aufenthalt zurückgekehrt - in humorvoller Art auf die Gebetswanderung ein. Die Wallfahrt an "Mariä Himmelfahrt" ist ein vertrauter Bestandteil im Pfarrkalender der Wiesauer Katholiken. Angeführt von den "Taferlbuben" marschierte die anfangs noch kleine Gruppe, zu der sich aber im späteren Verlauf mehr und mehr Pilger hinzugesellten, durch die Gemeindestraßen hinab zum Vizinalbahnradweg. Der Pilgerleiter hatte Erfrischungsgetränke in die Rucksäcke verteilen lassen, mitgebrachte Brotzeiten versprachen eine Stärkung zwischendurch. Regelmäßig wurde auch Pause gemacht, damit der Ausflug, nicht allzu mühsam wurde.

Angeführt von den sich abwechselnden „Taferlbuben“ startete man an "Mariä Himmelfahrt" von der Michaelskirche in der Frühe hinüber in die Kreisstadt.
Noch ist der Pilgerkreis eher klein. Nach und nach gesellen sich immer mehr Gläubige hinzu.

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