22.02.2021 - 12:27 Uhr
WiesauOberpfalz

Frauen-Union Wiesau tauscht sich an den Bildschirmen aus

Die anhaltenden Kontaktbeschränkungen machen auch Treffen der Frauen-Union Wiesau unmöglich. Das lässt die Damen des Vorstands jedoch nicht ruhen. So kam es zum ersten Online-Treffen in der Geschichte der Wiesauer FU.

Über die erste Online-Vorstandssitzung der Wiesauer Frauen-Union berichtete Zweite Vorsitzende Rita Korb (unten rechts).
von Werner RoblProfil

Die Wiedersehensfreude nach so langer Zeit war deutlich zu spüren. Stellvertretende FU-Vorsitzende Rita Korb berichtete von einem „großen Hallo“ und einer nahezu vollständigen Anwesenheitsliste: „Die erste Internet-Sitzung war eine Premiere und eine willkommene Gelegenheit zugleich, um uns endlich wieder Auge in Auge begegnen zu können.“

Um auf der sicheren Seite zu sein, entschied man sich zuvor für einen Probelauf. „Schließlich wollten wir wissen, ob wir einen reibungslosen Ablauf gewährleisten können“, kommentierte Rita Korb. Nach dem erfolgreichen Test stieg man in die Tagesordnung ein. In den Mittelpunkt des ersten virtuellen Treffens rückte die geplante Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Frühjahr. Der genaue Termin blieb noch offen. „Sobald es die Infektionszahlen zulassen, wissen wir mehr“, ergänzte die FU-Sprecherin im Gespräch mit Oberpfalz-Medien mit Blick auf die Neuwahlen. "Dem Votum der Mitglieder stellt sich ein Team aus motivierten und engagierten Damen.“ Zudem stünden auch zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitglieder an.

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich zur Frage der künftigen Ausrichtung der Frauen-Union. Im Kreis des Vorstands unterstrich Korb die Notwendigkeit einer noch stärkeren Teilhabe der Frauen in der Politik. Nur über die Quotenregelung könne das nicht erreicht werden, forderte sie ein verstärktes Engagement: „Mitsprache und Mitentscheidung können wir nur selbst herbeiführen.“ Weiter empfahl sie eine deutlich verstärkte Einbindung der Frauen in politische Gruppen. Die gute Vernetzung mit der Frauen-Union Bayern sei eine gute Grundlage.

Einig war man sich beim Gedankenaustausch darüber, dass in den Gremien auch die verschiedensten Altersgruppen vertreten sein sollten. „Die alltäglichen Sorgen der älteren Generation müssten ebenso Gehör finden wie der Wunsch junger Frauen nach freier Entscheidung über das Maß der beruflichen und familiären Tätigkeit“, machte die Zweite Vorsitzende deutlich. Neue Möglichkeiten seien gefragt, um die berufliche Qualifikation flexibel und im Einklang mit den Herausforderungen des Familienalltags auszuüben. Um für jüngere Frauen attraktiv zu sein, müsse ferner ein breiteres Feld an politischen Themen von Frauen beansprucht werden. Auch dieses Thema wurde an den Bildschirmen behandelt.

Rita Korb zog ein positives Fazit der ersten Online-Vorstandssitzung: „Die Damen waren durchwegs begeistert.“ Freilich könne ein virtuelles Treffen den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. „In der derzeitigen Lage ist es aber eine praktizierbare Alternative“, verwies die Sprecherin auf den bereits vereinbarten nächsten Termin "daheim an den Bildschirmen".

Auch in Corona-Zeiten denkt die Frauen-Union an Familien mit schwer kranken und behinderten Kindern

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