Wiesau
17.01.2019 - 16:30 Uhr

Josef Kellners Brieftauben vorne

Das zurückliegende Vereinsjahr der Reisetaubenvereinigungen "Sturmvogel" und "Steinwaldsegler" war arbeits- und erfolgreich. Bei der Meisterfeier rücken verschiedene Wettbewerbe in den Mittelpunkt.

Lobes- und Dankesworte gehen an die Wiesauer Brieftaubenzüchter für ihre erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen. Mit im Bild Vorsitzender Rudolf Höcht (rechts) und 2. Bürgermeister Fritz Holm (Zweiter von links). Bild: wro
Lobes- und Dankesworte gehen an die Wiesauer Brieftaubenzüchter für ihre erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen. Mit im Bild Vorsitzender Rudolf Höcht (rechts) und 2. Bürgermeister Fritz Holm (Zweiter von links).

Als Anerkennung für die Erfolge gab es Urkunden und Pokale für die Mitglieder. "Insgesamt fanden 12 Alt- und 4 Jungflüge statt, um unsere gefiederten Freunde auf Reisen zu schicken", beleuchtete Vorsitzender Rudolf Höcht die zurückliegenden Flugveranstaltungen. Beim Ehrenabend im "Bayerischen Hof" bedauerte er jedoch, dass man im abgelaufenen Züchter- und Wettbewerbsjahr ein wenig kürzer treten musste. Als Grund dafür nannte er die lange Trockenperiode im Sommer, der man auch seitens der Brieftaubenfreunde einigen Tribut habe zollen müssen.

Zum Auftakt der Siegerehrung rückte die Einsatzstellen-Meisterschaft in den Blickpunkt. Jahresbester wurde Josef Kellner, gefolgt von der Schlaggemeinschaft Zötzl/Haberkorn. Platz drei sicherte sich Rudolf Höcht. Auch bei der Jährigen-Meisterschaft behauptete sich Josef Kellner. Auf den weiteren Plätzen folgten die Schlaggemeinschaft Zötzl/Haberkorn und Rudolf Höcht. Josef Kellner wurde auch Pokalsieger bei den Männchen. Auf dem zweiten Rang landete die Schlaggemeinschaft Zötzl/Haberkorn. Rudolf Höcht belegte Rang drei.

Die Siegertrophäe bei den Weibchen sicherte sich erneut Josef Kellner. Auf den Plätzen zwei und drei des Siegertreppchens folgten Rudolf Höcht und die Schlaggemeinschaft Zötzl/Haberkorn. Bei den Kurzstrecken hatten Josef Kellners Tauben wieder die Schnäbel vorne. Das gleiche Bild zeigte sich auch bei den Weitstrecken. Auch hier dominierte Josef Kellners Taubenschlag. Kellners Züchterergebnisse spiegelten sich auch in der General-Vereinsmeisterschaft 2018 wider. Geschlagen geben mussten sich daher erneut die Schlaggemeinschaft Zötzl/Haberkorn und Rudolf Höcht.

Beste Alt- und Jungvögel

Die Siegerliste vervollständigte die "Jungflug-Meisterschaft", die 2018 erneut ausgetragen wurde. Emil und Maria Rankel verwiesen Rudolf Höcht und Josef Kellner auf die Plätze. Gekürt wurde auch der beste Altvogel im Verein, den Josef Kellner in die Lüfte schicken konnte. Kellner stellte zudem auch das erfolgreichste Altweibchen und die besten jährigen Tiere in den Reihen des Vereins. Anders das Bild bei den Jungtauben: Platz eins sicherten sich die Schützlinge von Maria und Emil Rankel.

In den Mittelpunkt des Züchterabends rückte Vorsitzender Höcht schließlich das Ergebnis im Rennen um den Ludwig-Kellner-Pokal: Diesen konnten sich Emil und Maria Rankel sichern. Das Züchterduo war auch beim Derby 1 erfolgreich. Derby 2 dagegen gewann Rudolf Höcht. Derby Rot und Derby Scheck gewann die Schlaggemeinschaft Müller. Vorsitzender Rudolf Höcht dankte allen Züchtern für deren hervorragende Arbeit sowie allen Mitgliedern für die Unterstützung.

Wichtiges Anliegen

2. Bürgermeister Fritz Holm dankte beiden Vereinen für die geleistete Vereins- und Züchterarbeit, ebenso auch für die Teilnahme an den einzelnen Flugwettbewerben. Wie sein Vorredner gratulierte er den Preisträgern. Ein wichtiges Anliegen bleibe die Nachwuchsarbeit, betonte Vereinsvorsitzender Höcht im Anschluss an die Siegerehrung noch im Gespräch mit Oberpfalz-Medien.

 
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