26.06.2019 - 10:09 Uhr
WiesauOberpfalz

Junge Sänger fiebern Premiere entgegen

Die Proben für „Die chinesische Nachtigall“ sind vielversprechend. Die Besucher erwartet ein melodienreiches Musical.

Zufrieden zeigten sich die Darsteller bei der Kostüm- und Textprobe: Die Dialoge und Lieder sitzen, der Premiere steht nichts mehr im Wege.
von Werner RoblProfil

Die „Chinesische Nachtigall“ ist ein Märchen, das aus der Feder von Hans Christian Andersen stammt. Zu sehen ist das bunte, melodienreiche Musical am Sonntag, 30. Juni, im Pfarrzentrum Wiesau.

Andreas Schmittberger hat aus dem Andersen-Märchen, das von einem chinesischen Kaiser und - wie der Titel verrät - von einer Nachtigall handelt, vor zwölf Jahren ein melodienreiches Musical gemacht, das im Koblenzer Fidula-Verlag erschienen ist. Begeistert davon ließ sich Chorleiterin Christa Holm ein Probeexemplar schicken und beschloss, „Die chinesische Nachtigall“ auf den Sommer-Spielplan zu setzen und für die Pfarrheim-Bühne zu inszenieren.

„Seit rund einem Vierteljahr laufen die Arbeiten", erzählt Holm am Probenvormittag im Pfarrzentrum. Stolz verweist sie dabei auch auf die bunt gekleideten Darsteller, für die sie die Kostüme – passend zum Stück – in vielen Anprobe- und Schneiderstunden an ihrer Nähmaschine angefertigt hat. Auf der Bühne agieren mehr als 40 Darsteller, die Holm aus den Reihen ihrer betreuten Chöre (Bambini-, Teenie- und Junger Chor) zusammengestellt hat. Unterstützt wird sie von den Eltern der Darsteller und einem bewährten Team. Um die Technik kümmern sich Michael Holm und Oliver Zrenner.

„Die chinesische Nachtigall“ feiert am Sonntag, 30. Juni, Premiere. Der Vorhang im Pfarrzentrum öffnet sich um 15 Uhr. Bereits gedruckt sind die Eintrittskarten, die es zum Preis von sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder gibt. Eine Wiederholung des Musicals ist bislang nicht geplant.

Ein kurzer Blick auf die Handlung verrät, dass es um einen chinesischen Kaiser geht, der eigentlich zufrieden in seinem Palast lebt. Als er auch noch eine Nachtigall, die im Park schön singt, sein Eigen nennen darf, scheint sein Kaiser-Glück vollkommen zu sein. Wäre da nicht sein entfernter Nachbar, der Kaiser von Japan, der ihn mit einem Geschenk überrascht, das Unruhe ins Kaiserreich bringt.

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