08.10.2020 - 13:34 Uhr
WiesauOberpfalz

Kürbiswettbewerb: Mit Schubkarren zur Prämierung

Manche Jung-Gärtner benötigten sogar einen Schubkarren, um ihre Kürbisse zur Prämierung zu bringen. Belohnt wurden alle Mädchen und Buben.
von Werner RoblProfil

Beim Kürbiswettbewerb der Siedlergemeinschaft werden heuer alle belohnt. Die Größe und das Gewicht der Kürbisse spielen nur in der Tabelle eine Rolle. Maßgeblich, um einen Gutschein zu ergattern, sind die Ergebnisse nicht.

55 Pflanzen wurden im Mai an die Jung-Siedler ausgegeben. „Es überlebten aber nur 31 Pflanzen. Der Rest fiel dem Schneckenfraß zum Opfer“, bedauerte Vorsitzender Reimund Frech, der wie alle Jahre die Prämierung am Siedlerheim leitete. Anders als gewohnt mussten die Züchter ihre Kürbisse diesmal selbst wiegen. Die Vermessung übernahmen Mitglieder der Siedlergemeinschaft. „Danach durften die Kinder ihre Schützlinge wieder mit nach Hause nehmen, ohne dass sie von den Gästen begutachtet werden konnten“, informierte der Vorsitzende mit Blick auf die Maßnahmen, die man wegen der Corona-Pandemie getroffen hatte. Auf das traditionelle Siedlerfest und die beliebte Kürbissuppe, um die Garten-Saison in geselliger Runde offiziell zu beenden, wurde verzichtet. "Wir bedauern das sehr", kommentierte Vorsitzender Frech die schmerzliche Absage.

Für alle, die sich an der Prämierung beteiligten, gab es Eisgutscheine, die am Marktplatz eingelöst werden können. Erfolgreichste Züchterin wurde Leni Fridrich mit einem 58,20 Kilogramm schweren Kürbis (192 Zentimeter Umfang). Auf dem zweiten Platz folgte Tim Landstorfer (33,2 Kilogramm, 160 Zentimeter Umfang). Platz drei sicherte sich Lorena Bauer (30,05 Kilogramm, 158 Zentimeter). Ermittelt wurde auch der kleinste "Gartenbewohner". Den hatte Paul Dietz mitgebracht. Dessen Kürbis wog 100 Gramm und hatte 23 Zentimeter Umfang.

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