Das Wetter trifft keine Schuld, dass der traditionelle Michaelimarkt erneut kleiner ausfiel als vom Veranstalter erhofft. Die überschaubaren Stände waren rasch gezählt, entsprechend verhalten war der Besuch. Vor allem wurden die Bratwürste vermisst, ebenso konnte man keine Makronen und Gewürze mit nach Hause nehmen und auch einen Blumenstand suchte man vergeblich.
Das fehlende Interesse bei Händlern wie Kunden bedauerten auch die "Hankerler". Der Förderverein hatte sich alle Mühe gegeben, um Kaffee und Kuchen im Rathaus anzubieten. Das Angebot wurde von vielen genutzt, doch für einen längeren Marktbummel reichte es nicht. Den Margarethenmarkt, der stets das Frühjahr eingeleitet hatte, gibt es bereits seit Jahren nicht mehr. Langsam wird man sich auch über den Michaelimarkt Gedanken machen. Mit Blick auf die in manchen Orten stattfindenden Bauern- und Handwerkermärkte mit entsprechendem Angebot wurde in der Rathaus-Kaffeestube auch eine Rückkehr hinauf zum Kirchplatz angeregt. Dort nämlich fanden die Wiesauer Marktsonntage ursprünglich statt und hatten auch Erfolg.













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