17.09.2019 - 18:13 Uhr
WiesauOberpfalz

MMC bittet zum Konvent ins Pfarrzentrum

Ins Hauptfest Nord der Marianischen Männercongregation (MMC) ist auch ein Konvent eingebunden. Verlesen werden auch die Namen der Jubelsodalen. In seiner Festansprache warnt Zentralpräses Thomas Schmidt vor allzu großen Veränderungen.

Das Wiesauer Pfarrheim war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach den Ansprachen wartete draußen im Foyer bereits das Mittagessen.
von Werner RoblProfil

Den Reigen der Ansprachen eröffnete Ortsobmann Helmut Konrad. "Vergelt's Gott für die Predigt", wandte er sich an Weihbischof Josef Graf. Mit dabei war auch Otto Küpflerling, der über Jahre die Geschicke der Wiesauer MMC geleitet hat. Der Präfekt der MMC, Peter Krikorka, freute sich über die vorangegangene Aufnahme der Neusodalen. "Ich möchte Sie ermutigen, auf Maria ... aufzuschauen." In die guten und starken Hände der Muttergottes dürfe man alle Sorgen legen. "Sie steht mit uns unter dem Kreuz."

Bezirksobmann Max Pravida aus Pressath fasste sich kurz, angesichts der fortgeschrittenen Zeit. "Wir haben die Ehrungen nicht vergessen", verlass Pravida die Namen der Jubilare. Sie seien Vorbilder, so der Redner und erklärte: "Noch einmal geehrt werden Sie in ihren Gemeinden."

Bekenntnis zur MMC

Man bekenne sich zur MMC, ergänzte der Sprecher. "Die Mutter Gottes steht immer hinter uns." Hauptredner MMC-Zentralpräses Monsignore Thomas Schmidt warnte davor, dem Zeitgeist kritiklos nachzulaufen. "Was ist, muss so bleiben", mahnte er vor zu schnellen Reformen. Viel wichtiger sei es, die Zeit zu kennen. Man sei dankbar für die Menschen, die stark für den Glauben, zudem auch für die MMC eintreten. Selbst in schweren Zeiten habe man die Glaubensgemeinschaft nicht in die Knie zwingen können, erinnerte er an die 1930er und 1940er Jahre. "Von den Bischöfen wurde man treu geführt. Wir sind den Hirten der Kirche treu verbunden", so der Zentralpräses.

Maria schütze die Kirche. Führen könne sie aber nur einer: "Gott, sei Dank." Dankbar müsse man auch für die Menschen sein, die dabei sind und bei Gott bleiben."

Glaubwürdiges Zeugnis

"Die Sodalen leben im Alltag ihren Glauben und die Beziehung zur Gottesmutter", überbrachte Zweiter Bürgermeister Fritz Holm Grüße der Marktgemeinde. Dem Jubelverein gratulierte er zum 80. Gründungsjubiläum. "Sie bemühen sich, Christus nachzufolgen. Zudem geben Sie ihren Familien und ihren Mitmenschen ein gutes Beispiel, um so ein glaubwürdiges und apostolisches Zeugnis abzulegen."

Mit Blick auf das kirchliche Ortsgeschehen, erinnerte Holm an den "Abend der Barmherzigkeit", an Rosenkränze und Andachten, die das christliche Leben im Ort bereicherten. Die MMC sei ein fester Bestandteil der Ortspfarrei. Holm ergänzte: "Ich wünsche ihnen weiterhin viel Eifer in der Marienverehrung und in der Nachfolge Christi."

Ehrungen:

Jubilare werden namentlich genannt

Die langjährigen Sodalen werden später im Kreis ihrer Heimat-MMC für ihre Treue geehrt. Zur Auszeichnung stehen an für 60 Jahre Mitgliedschaft: Herbert Bäumler, Richard Bäumler, Josef Frischholz und Josef Hartwich (alle Vohenstrauß), Johann Frischholz, Hans Fröhlich, Karl Greiner, Hans Lukas, Josef Müller, Georg Puff, Johann Reil, Max Stahl, Albert Striegl, Adolf Weig und Adolf Winter (alle aus Waldthurn). Für 50 Jahre beim MMC wird Josef Hutzler aus Pressath geehrt. Gewürdigt wurde die Mitgliedschaft von Martin Fippl. Der Wiesauer ist 40 JahreSodale. 25 Jahregehören der Congregation an Paul Beimler, Hans Eberweiser, Rupert Fritsch, Andreas Köppl, Georg Messer, Georg Mitlmeier, Hans Schmucker, Josef Schönberger und Georg Völkl (alle aus Roggenstein), ebenso die Speinsharter Hermann Ott, Paul Schöcklmann und Josef Wiesend.

Mit Grußworten und Geschenken zeigte die Marktgemeinde Wiesau ihre Verbundenheit zur MMC. Im Bild – von rechts: Zweiter Bürgermeister Fritz Holm, Zentralpräses Thomas Schmidt, Präfekt Peter Krikorka und Weihbischof Dr. Josef Graf.
Die Begrüßung übernahm der gastgebende Ortsobmann Helmut Konrad, dessen MMC 80 Jahre alt wurde.
Helmut Konrad (rechts) leitet als Ortsobmann die Wiesauer MMC. An diesem Festtag konnte sie auch auf die Gründung vor 80 Jahren zurückblicken.
Max Pravida (rechts) stammt aus Pressath. Der Bezirksobmann war einer der Redner beim Konvent der MMC in Wiesau
"Auf die Gottesmutter vertrauen“, empfahl Präfekt Peter Krikorka aus Mintraching.
Weihbischof Dr. Josef Graf sprach das Tischgebet, anschließend segnete er das Mittagessen.
In der Saalmitte, ohne Redekonzept, wandte sich der Zentralpräses der Regensburger MMC, Monsignore Thomas Schmidt, an die Sodalen, die gekommen waren, das Hauptfest Nord in Wiesau mitzuerleben.

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