Traditionelle Blasmusik und Modernes: Der Musikverein Wiesau und Umgebung kann beides. Den Beweis lieferte das große Orchester beim ausverkauften „Musikalischen Abend“ am Samstag im Pfarrzentrum in Wiesau. Bereits im Vorjahr, nach dem „Musikalischen Abend“, entschied sich der Musikverein Wiesau für eine Wiederauflage, um das Publikum im Herbst zu begeistern. Durch den Abend führte Christian Stahl, der auch zur Tuba griff, um die Freunde vom Musikverein zu unterstützen.
„Nach dem Konzert ist vor dem Konzert“, kommentierte Dirigent Michael Philipp, der zusammen mit Paula Bächer den Dirigentenstab innehatte, die Probenarbeit im Rathaus von Fuchsmühl. Anfang des Jahres sei das Programm nach Auskunft des Dirigenten festgelegt worden. Intensiv geprobt habe man laut Michael Philipp „das ganze Jahr über. Ein eigenes Konzert, und das zu Hause, ist halt was Besonderes", ergänzte der Orchesterleiter aus Wiesau. Man sei guter Dinge, dass der bevorstehende Abend, so Philipp, „ein Erfolg wird.“
Nächster Konzertabend 2028
2027 Jahr wird eine Konzertpause eingelegt. „Erst 2028 treten wir, voraussichtlich im Pfarrzentrum und dort mit einem Herbstkonzert vor unser Publikum“, informierte Philipp im Gespräch mit Oberpfalz-Medien.
Theresa Dötterl-Franz erklärte, dass sie „ein wenig aufgeregt“ sei. „Langsam aber wird’s besser“, gestand die Instrumentalistin, die vor 20 Jahren im Verein bei Alfred Vollath den Umgang mit der Klarinette erlernt hatte.
Gäste reisten aus Schirnding an
Aus Schirnding angereist waren Otto Sieder und dessen Sohn, die einmal zum Kreis des Orchesters gehört hatten. „Wenn man über 90 Jahre alt ist, braucht man einen Chauffeur. Schon auch deshalb, weil es wegen der Baustellen umständlich ist, nach Wiesau zu kommen“, witzelte Sieder senior.
„Mich treibt die Musik nach Wiesau“, erklärte Harald Seitz aus Pleussen. Vor neun Jahren habe er sich für die Tuba, für die Konnersreuther Blaskapelle, vor einiger Zeit aber für eine Instrumentenpause entschieden, berichtete er.
Den Auftakt machten von Michael Philipp dirigierte moderne Stücke. Nach der Pause übergab er den Dirigentenstab an die Muckenthalerin Paula Bächer, die böhmische Kompositionen ausgesucht hatte.


















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