18.10.2020 - 16:00 Uhr
WiesauOberpfalz

Neuaufnahmen und Ehrungen bei der Marianischen Männercongregation in Wiesau

Die Neu- und Jubelsodalen, wegen Corona mit Maske. Von rechts Präfekt Peter Krikorka, Zentralpräses Thomas Schmid, Bezirksobmann Max Pravida, Josef Konrad, Thomas Grabe, Claus Korb, Konrad Göhl, Matthias Köppl und Obmann Helmut Konrad.
von Externer BeitragProfil

Eine gut gefüllte Kirche und einen feierlichen Gottesdienst erlebten die Gläubigen in der Pfarrkirche. Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid nahm in die Marianische Männercongregation (MMC) neue Mitglieder auf und ehrte langjährige. Dies wäre eigentlich beim Hauptfest der MMC Regensburg geplant gewesen; doch die Feier musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Der Zentralpräses der Congregation ermöglichte nun ein Treffen und nahm im Beisein von Bezirksobmann Max Pravida drei Neusodalen auf: Thomas Grabe, Claus Korb und Matthias Köppl. Sie versprachen Treue zur Marianischen Congregation und erhielten die Marienplakette mit Anstecknadel.

Thomas Schmid ging in seiner Predigt auf die Möglichkeiten ein, marianisch und als Christ sein Leben zu gestalten und fasste diese in fünf Punkte zusammen, die auch in entsprechenden Rosenkranzgeheimnissen formuliert sind.

Zuerst brauche es Begeisterungsfähigkeit, die man durch den Heiligen Geist erlangen könne und die eine Bereitschaft bewirke, für Gott zu arbeiten. Das Zweite sei, seinen Glauben zu leben durch Begegnung. Christen könnten durch das Gebet immer etwas tun für andere, auch wenn Kirchen- oder Haustüren – etwa von Altenheimen – geschlossen werden. „Gebet wirkt auch über die Ferne“, so Thomas Schmid.

Ebenso brauche es Lebendigkeit und Mut: einen Glauben an den lebendigen Gott zu haben und Mut, das zu leben, was man glaubt. So wirke das authentische Zeugnis auf andere. Hingabebereitschaft sei ein weiterer Aspekt. Es komme darauf an, sich nicht mit dem zufrieden zu geben, was man bekommen habe, sondern auszuteilen und auszustrahlen an und auf andere und auch so Zeugnis zu geben für den Glauben.

Und schließlich solle man sich klar werden, dass keiner ersetzbar sei. Jeder sei ein Unikat und einmalig in seinen Fähigkeiten und Charismen. Jeder solle erkennen, dass er Tempel des Heiligen Geistes sei und so Gott in sich finden.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden vier Männer für ihre Treue zur MMC Wiesau geehrt: Karl Schön (60 Jahre), Erich und Konrad Göhl (50 Jahre) sowie Josef Konrad (25 Jahre).

Gottesdienst mit Neuaufnahmen beim MMC Wiesau.
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